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Pflaster am Marktplatz: Der Flickenteppich soll bald wieder weichen

Die CDU-Fraktion im Gemeinderat sorgt sich um das gepflegte Aussehen des Marktplatzes. Doch die Stadtverwaltung beruhigt: Es handele sich bei den großen Asphaltflicken ausdrücklich nur um eine „temporäre Maßnahme“.

Besonders an den Einfahrten der Oberen und Unteren Marktstraße leide das Pflaster, so die Stadtverwaltung. Doch große Asphaltflicken soll es nur kurzzeitig geben, heißt es im Rathaus.Foto: Holm Wolschendorf
Besonders an den Einfahrten der Oberen und Unteren Marktstraße leide das Pflaster, so die Stadtverwaltung. Doch große Asphaltflicken soll es nur kurzzeitig geben, heißt es im Rathaus. Foto: Holm Wolschendorf

Ludwigsburg. CDU-Stadträtin Dr. Edith Klünder sorgt sich um das Aushängeschild der Stadt. Auf dem Marktplatz wurden jüngst Teile des Pflasters durch größere Asphaltflicken ersetzt. „Das sieht geflickt aus“, klagte Klünder, „und das an prominenter Stelle“.

Doch lange soll der Flickenteppich nicht das Bild am Marktplatz prägen. „Hierbei handelt es sich nur um eine temporäre Maßnahme, um die Verkehrssicherheit im Bereich der Zufahrten bis zum Zeitpunkt des Austauschs der Platten sicherzustellen“, so die Antwort aus dem Rathaus auf die Anfrage unserer Zeitung. „Dies ist eine übliche Vorgehensweise, um einen Ort, der stark frequentiert ist, schnell wieder nutzbar zu machen und längere Absperrungen zu vermeiden.“

Pflaster ist reparaturanfällig

Denn immer wieder müssen defekte Platten ausgebessert werden. Aktuell haben die Technischen Dienste in den Zufahrten der Oberen sowie der Unteren Marktstraße jeweils ein Plattenfeld von 25 Platten gegen schwarzen Asphalt ausgetauscht. „Insbesondere die Zufahrtsbereiche von der Oberen und Unteren Marktstraße auf den Marktplatz sind durch den Anlieferungsverkehr mit Lastwagen sehr stark belastet.“ An anderer Stelle hat die Stadt sich deshalb wieder von den hellen Pflastersteinen verabschiedet, die sich mit starker Verkehrsbelastung nicht gut vereinbaren lassen. So wurde 2020 der Kaffeeberg asphaltiert. Erst vor wenigen Wochen war auch in der Körnerstraße Schluss mit dem reparaturanfälligen Pflaster – es wurde gegen eine schwarze Asphaltdecke getauscht. Auf dem Marktplatz soll hingegen an den hellen Steinen festgehalten werden.

Wem in den vergangenen Tagen der Platz zwischen Stadtkirche und Dreieinigkeitskirche etwas sandig vorgekommen ist, hat sich nicht getäuscht. Die Fugen werden im Auftrag des städtischen Fachbereichs Tiefbau und Grünflächen regelmäßig „nachgesandet“, also mit Sand verfüllt. Auch das sei Teil der Belagsinstandhaltung, so die Stadtverwaltung.

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