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Plastikfrei im Badezimmer

Tipps für weniger Verpackung im Bad und zum Stromsparen im Kleinen

Wollen weniger Strom verbrauchen: Anna und Michael Mühlhaus. Foto: privat
Wollen weniger Strom verbrauchen: Anna und Michael Mühlhaus. Foto: privat
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Foto: privat

Viele Menschen würden gerne weniger Plastik verbrauchen. Wir finden, dass es im Bad besonders einfach ist damit anzufangen und geben hier zwei Beispiele:

Feste Seife: Für Hände und Körper kann man einfach ein festes Seifenstück verwenden. Für die Haare gibt es das auch als Haarseife oder Haarshampoo. Mit Haarseife sind wir persönlich nicht zurechtgekommen, aber festes Haarshampoo, das auch wie ein Seifenstück aussieht, hält super lange und ist außerdem ohne Mikroplastik. Wie bei flüssigen Shampoos gibt es unterschiedliche für alle Haarstrukturen.

Deo selbst gemacht: Unser persönlicher Zero-waste-Liebling im Bad: ohne Plastik, ohne Aluminiumsalze und wirksamer als jedes Deo, das wir früher gekauft haben. Rezepte gibt es im Netz in Hülle und Fülle.

Dass man das Licht nicht brennen lässt, wenn man gar nicht im Raum ist, wissen wir heutzutage alle, aber wo kann man denn überhaupt noch Strom sparen? Den alten Kühlschrank wegschmeißen, damit man ein neues, energiesparenderes Modell hat, ist auf jeden Fall nicht die Lösung. Es sei denn, der alte Kühlschrank ist 50 Jahre alt.

Es beginnt, wie so oft, im Kleinen: Kaputte Birnen nur noch durch energiesparende Leuchtmittel ersetzen oder kein Gerät im Stand-by-Modus belassen. Bei uns zu Hause ist nur der Kühlschrank dauerhaft an.

Alle anderen Geräte werden bei Bedarf angemacht oder in die Steckdose gesteckt. Bevor wir den Fernseher anmachen, muss er also einmal am Gerät angeschaltet werden.

Außerdem haben wir mit einem kleinen Strommessgerät, das man sich leihen kann, herausgefunden, dass wir ein Radio haben, das „aus“ mehr verbraucht als andere, wenn sie „an“ sind. So etwas nennt man „Schein-aus“. Seitdem steckt besagtes Radio in einer Steckdose mit Schalter und wird einfach wirklich ausgeknipst.

Im Einzelnen sind es keine Riesen-Strommengen, die gespart werden, aber wenn wir alle ein bisschen sparen, kommt eine Menge zusammen – und Geld sparen wir dabei auch noch.

Info: Derzeit sucht Ludwigsburg wieder unter dem Motto „Nachhaltigkeit (ba)rockt!“ nach den Energiehelden 2020. Familien, Paare, Singlehaushalte – alle konnten sich bewerben und werden jetzt lernen, wie man Energie sparen und die Umwelt schonen kann. Begleitend zu dem Wettbewerb stellen die Teilnehmer 2018 in loser Reihenfolge ihre Tipps vor.

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