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Wetter

Schnee auf Blüten und in Ludwigsburgs Straßen

Plötzlicher Wintereinbruch mitten im Frühling – Der April ist wechselhaft

Verschneite Landschaft, gezuckerte Bäume: Spaziergänger auf der Bärenwiese. Foto: Holm Wolschendorf
Verschneite Landschaft, gezuckerte Bäume: Spaziergänger auf der Bärenwiese. Foto: Holm Wolschendorf

Ludwigsburg. So kennen wir den April – mal heiter Sonnenschein, dann wieder schneeweiße Winterpracht. Da lockt es manchen Spaziergänger in den Park, den Schirm aufgespannt. Von der Bärenwiese aus ist man schnell beim Blühenden Barock, wo sich der Schnee auf die Blüten gelegt hat. In den Gärten knicken die Narzissen durch die Schneelast ein.

So winterlich hat sich der April schon lange nicht mehr gezeigt. Im Land wird stellenweise bis zu 25 Zentimeter Schnee gemessen. Besonders stark waren die Schneefälle laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) zwischen der Ostalb und Unterfranken sowie über dem Rhein-Main-Gebiet, dem Sauerland und der Eifel.

Für die Nacht zum Sonntag prognostizierte der DWD mancherorts zweistellig im Minus liegende Temperaturen. Auch in der Nacht zum Montag seien Tiefstwerte von null bis minus acht Grad zu erwarten.

Der Wintereinbruch im Frühling brachte am Wochenende einige Autofahrer ins Schlittern, die Polizei meldet Unfälle in Erdmannhausen und Tamm. Trotz Schnee und niedrigen Temperaturen hat es jedoch am Samstag zunächst nur wenige Verkehrsunfälle gegeben. Das Unfallgeschehen im Land halte sich absolut in Grenzen, hieß es am Samstag aus dem Lagezentrum des Innenministeriums in Stuttgart. „Es gibt kein Chaos“, sagte ein Sprecher. „Viele Menschen bleiben zuhause.“ (hpj/dpa)