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Leinwand

Sommernachtskino startet am 31. Juli

Das Sommernachtskino in der Karlskaserne ist Kult, am 31. Juli startet es in seine 29. Saison

Luftige Sitzordnung, und doch oft ausverkauft: Das Kino im vergangenen Jahr.Foto: Reiner Pfisterer/p
Luftige Sitzordnung, und doch oft ausverkauft: Das Kino im vergangenen Jahr. Foto: Reiner Pfisterer/p

Ludwigsburg. Das Sommernachtskino geht in die nächste Runde: Vom 31. Juli an werden in der Karlskaserne in der Hindenburgstraße einen Monat lang Klassiker und Neuheiten gezeigt – die Palette ist breit. Ab demnächst wird das Programm jeweils wöchentlich bekannt gegeben. „Damit sind wir bei der Programmauswahl und der Filmbuchung flexibler und können mehr aktuelle Kinofilme als im letzten Jahr und auch Previews kurzfristig ins Programm mitaufnehmen“, erklärt der Geschäftsführer von Kinokult, Rainer Storz. So viel sei aber schon verraten: Die bayerische Krimikomödie „Weißbier im Blut“, „Der Mauretanier“ und „Nebenan“ werden gezeigt. Previews gibt es von Eberhofers „Kaiserschmarrndrama“ und „Der Rosengarten der Madame Vernet“. Die Macher der Reisedokumentation „So weit“ sind als Gäste eingeladen.

Auch die Sommerkomödien „Mein Liebhaber, der Esel und ich“, „Rosas Hochzeit“ oder „Der Hochzeitsschneider von Athen“ wurden vom Kinokultteam ausgewählt. Ebenso die Klassiker „Reifeprüfung“ und „Hair“. Oscar-prämierte Filme wie „Minari“ und „The Father“. Der Familienfilm der Saison heißt „Raya und der letzte Drache“. „Der Kino-Lockdown produzierte einen Filmstau“, verspricht Storz noch mehr Überraschungen.

Auch in diesem Jahr ist das Freiluftfestival von Corona geprägt. Nach der derzeitigen Lage sind 750 Zuschauer zugelassen. „Je nach Inzidenzstufe werden wir flexibel reagieren“, hofft Storz auf bis zu 1500 Besucher bei Inzidenzstufe eins. In normalen Zeiten waren es bis zu 3000. Am Eingang werden die Gäste per Luca-App oder auf Papier registriert. Die Eintrittskarten werden erneut kontaktarm im Vorverkauf online und zum Ausdrucken verkauft. Übrige Tickets für die nächsten Veranstaltungstage und – so noch vorhandene – Restkarten für den Abend werden täglich am Infoschalter im Eingangsbereich des Kunstzentrums Karlskaserne ab Einlass angeboten. Wer seine Karte schon hat, wird an der Warteschlange vorbeigelotst. Die Plätze sind nummeriert und zugeteilt, damit der nötige Abstand gewahrt bleibt. Auf Vorfilme wird auch in diesem Jahr verzichtet. Trotzdem verspricht Storz das typische Sommerkino-Feeling mit vielfältigen lokalen und regionalen kulinarischen Angeboten zum Vorbeiflanieren. Und es gibt wieder den Fahrradparkplatz auf dem Gelände.

„Dass das Sommernachtskino überhaupt stattfinden kann, ist den Sponsoren zu verdanken“, betont Rainer Storz, darunter etwa die Stadtwerke, die Kreissparkasse und die Stadt Ludwigsburg. Storz hofft, dass das Sommernachtskino wieder so gut angenommen wird wie im letzten, ersten Coronajahr. „Trotz der massiven Beschränkungen hatten wir 14000 Besucher und damit eine Auslastung von 93 Prozent.“ Insgesamt kann sich die Bilanz des Sommernachtskinos sehen lassen: In den vergangenen 28 Jahren sahen hier rund eine halbe Million Zuschauer mehr als 300 Filme.

Internet: www.openairkino-ludwigsburg.de

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