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Stadt richtet Impf-Hotline für Senioren ab 80 ein

Ein Fläschchen (l-r) mit dem Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer und ein Fläschchen des Corona-Impfstoffs des US-Konzerns Moderna stehen auf einem Tisch im Hartford Hospital. Eine Ampulle mit dem Corona-Impfstoff von Oxford/Astrazeneca steht in der
Ein Fläschchen (l-r) mit dem Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer und ein Fläschchen des Corona-Impfstoffs des US-Konzerns Moderna stehen auf einem Tisch im Hartford Hospital. Eine Ampulle mit dem Corona-Impfstoff von Oxford/Astrazeneca steht in der in der Praxis Falls Surgery. Foto: Jessica Hill;Liam Mcburney/AP/PA Wire/dpa

Der Impfstof ist knapp, Termine sind kaum zu bekommen. Die Telefonnummer 116117 ist überlastet, im Internet ist die Terminvergabe kompliziert und häufig erfolglos. „Einige Seniorinnen und Senioren, die keine Hilfe durch Angehörige haben, fühlen sich mit der Terminvereinbarung überfordert“, so die Stadt. Anderen fehlten grundlegende Informationen zu den Impfungen oder sie wüssten nicht, wie sie die Anfahrt zum Kreisimpfzentrum organisieren sollen.

Jetzt reagiert die Stadtverwaltung: Ab Montag, 1. Februar, gilt die Telefonnummer (07141) 910-3064 für alle ab 80 Jahren, die eine Impfung gegen Corona wollen und in Ludwigsburg wohnen. „Wir möchten die älteren Menschen in dieser Situation nicht alleine lassen“, erläutert Erster Bürgermeister Konrad Seigfried.

Mit der Hotline möchte die Verwaltung den Ludwigsburgern einen Service rund um die Impfung geben. „Wir wollen die Unsicherheit nehmen und dadurch auch beruhigen“, sagt Sandra Sperzel vom Fachbereich Bürgerschaftliches Engagement. Da geht es um die Impfung an sich und das Prozedere, wie komme ich zum Kreisimpfzentrum, wie bekomme ich eine Transportverordnung vom Hausarzt – „da gibt es ganz viele Fragen“.

Gleichzeitig geht es natürlich um die Terminvergabe an sich. Am Telefon sitzen Mitarbeiter des städtischen Seniorenbüros, die alle, die sich impfen lassen wollen, auf eine Warteliste setzen. Diese wird dann nach und nach abgearbeitet, indem die Mitarbeiter versuchen, für die Senioren über die zentrale Homepage zur Impfvergabe (impfterminservice.de) einen Termin in Ludwigsburg zu bekommen. „Die Stadtverwaltung kommt nicht schneller an Termine“, so die Warnung, die Wartezeit könne mehrere Wochen betragen. Die städtischen Mitarbeiter hätten den gleichen Zugang wie Privatpersonen. Sperzel: „Von uns allen ist Geduld gefragt.“

Das Angebot ist derzeit unbefristet und richtet sich nach der aktuellen Entwicklung. „Wir fahren auf Sicht“, so Sandra Sperzel, die gespannt ist, wie das Angebot angenommen wird.

info: Die Hotline für ab 80-jährige Ludwigsburger ist zu erreichen unter (07141) 910-3064. Sie ist ab Montag, 1. Februar, geschaltet und montags bis donnerstags von 10 bis 16 Uhr sowie freitags von 10 bis 13 Uhr erreichbar.

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