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Weihnachtsmarkt

Standbetreiber zur plötzlichen Absage des Ludwigsbuger Weihnachtsmarkts: „Wie ein Schlag in die Magengrube“

Traurige Leere: Der Weihnachtsmarkt in Ludwigsburg findet nicht statt. Bild: Holm Wolschendorf
Traurige Leere: Der Weihnachtsmarkt in Ludwigsburg findet nicht statt. Bild: Holm Wolschendorf

Es steckt viel Arbeit in den liebevoll dekorierten Weihnachtsmarktständen. Doch alles vergebens: Nach der kurzfristigen Absage des Weihnachtsmarkts dominieren Trauer, Wut und Ratlosigkeit unter den Marktbeschickern und Ihren Mitarbeitern. Wo gibt es noch einen Anhänger oder Lastwagen? Wohin mit der verderblichen Ware? Wie geht es finanziell weiter? Wir haben den Menschen hinter den Marktständen zugehört.

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Stimmen zur Absage des Weihnachtsmarkts

Bund stellt finanzielle Hilfen in Aussicht

Der Bund will angesichts der verschärften Coronalage Betreiber von Weihnachtsmärkten stärker unterstützen. Das kündigte Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) am Mittwoch nach einer Kabinettssitzung sowie nach Verhandlungen mit dem Finanzministerium an. Dabei gehe es etwa um einen erleichterten Zugang zu Eigenkapitalzuschüssen. Die bisher bis Jahresende befristete Überbrückungshilfe als zentrales Kriseninstrument der Bundesregierung wird (wie bereits bekannt) bis Ende März 2022 verlängert. Aus der ÜberbrückungshilfeIII Plus soll nach den Worten Altmaiers die ÜberbrückungshilfeIV werden. Verlängert werden solle auch die Neustarthilfe für Soloselbstständige. Der Bund will zudem gemeinsam mit den Ländern weitere Maßnahmen zur Unterstützung der von Corona-Schutzmaßnahmen besonders betroffenen Advents- und Weihnachtsmärkte entwickeln. (dpa)

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