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Trotz Coronakrise gibt es am Tag des offenen Denkmals viel zu sehen

Im Pflugfelder Torhaus zeigen der Bürgerverein der Weststadt und die Kunststiftung Heer Bilder von Wolfgang Kern Foto: privat
Im Pflugfelder Torhaus zeigen der Bürgerverein der Weststadt und die Kunststiftung Heer Bilder von Wolfgang Kern Foto: privat

Ludwigsburg. Am kommenden Sonntag, 12. September, findet der deutschlandweite Tag des offenen Denkmals statt. Folgende Einrichtungen und Denkmäler haben geöffnet:

Der Bürgerverein Weststadt zeigt im Pflugfelder Torhaus die Bilder des Neckarweihinger Künstlers Wolfgang Kern zu den „Ludwigsburger Stadtgeschichten“. Die Bilder illustrieren auf eine humorvolle Weise Episoden aus der Geschichte Ludwigsburgs, die sich im 19. Jahrhundert zugetragen haben. Vor drei Jahren lief dazu auch eine Serie in der Ludwigsburger Kreiszeitung. Viele Bilder enthalten auch Elemente aus der Neuzeit und schaffen so einen spannenden Bogen über die Jahrhunderte. Die Bilder werden von der Kunststiftung Heer zur Verfügung gestellt.

Die Ausstellung wird um 11 Uhr eröffnet. Nach einigen Begrüßungsworten führt der Künstler durch die Ausstellung. Weitere Führungen finden anschließend nach Bedarf und Interesse bis 17 Uhr statt. Es ist geplant, die Ausstellung auch an den Folgesonntagen von 13 bis 17 Uhr zu öffnen.

Um 17 Uhr bietet Architekt Klaus Hildenbrand Einblicke in die Architektur der Eberhardstraße 1. Nach umfangreichen Vorplanungen wurde das Gebäude des MIK von 2010 bis 2013 durch das Stuttgarter Architekturbüro Lederer Ragnarsdóttir Oei saniert, umgestaltet und durch Anbauten erweitert. Eine Anmeldung unter museum@ludwigsburg.de ist erbeten. Es gilt die 3G-Regel. (red)

Die Friedenskirche an der Stuttgarter Straße 42 öffnet am Denkmaltag ebenfalls ihre Türen. Von 11 bis 17 Uhr werden Führungen angeboten, es gibt die Möglichkeit, den Kirchturm zu besteigen und bei Kaffee und Kuchen ins Gespräch zu kommen.

Passend zum „Jahr der Orgel“ stellt die Orgel einen besonderen Schwerpunkt dar. Bezirkskantor Martin Kaleschke ist den ganzen Tag anwesend, spielt auf der Orgel und erklärt, wie das Instrument funktioniert. Dabei wird auch deutlich, dass die berühmte Walcker-Orgel umfassend renoviert werden muss.

Ab 11 Uhr bietet der Förderverein Zentrale Stelle im Schorndorfer Torhaus, Schorndorfer Straße 60, Führungen durch die Ausstellung „Die Ermittler von Ludwigsburg“ des Bundesarchivs, Außenstelle Ludwigsburg, an. Die Ausstellung gibt einen Einblick in die Aufklärung von NS-Verbrechen anhand von konkreten Beispielen. Auch zur Zentralen Stelle zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen, ihrer wechselvollen Geschichte sowie zur Bewertung durch die Ludwigsburger Bevölkerung gibt es spannende Informationen. Das Angebot können Einzelpersonen und kleine Gruppen zu maximal vier Personen wahrnehmen. Sie haben auch die Möglichkeit, Materialien (Bücher, DVDs) aus den Beständen des Fördervereins zu erwerben. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.

Die evangelische Stadtkirche am Stadtkirchenplatz 6 ist dazu von 13 bis 18 Uhr geöffnet: Ab 13 Uhr bis 17 Uhr sind stündlich Turmbesteigungen des Südturms möglich. Als digitales Abruf-Angebot zeigen Videos die Turm-Glocken in voller Aktion. Als besonderes „Schmankerl“ gilt dabei die Herzog-Eberhard-Ludwig-Glocke.

In der katholischen Kirche „Zur Heiligsten Dreieinigkeit“, bei der Katholischen Kirche 5 am Marktplatz, finden zur Umbaugeschichte und aktuellen Sanierungsplanungen Führungen mit der Architektin Anja Pobitschka um 13 Uhr und um 15 Uhr statt.

Die evangelische Katharinenkirche Eglosheim in der Hirschbergstraße 2 ist von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Um 16 Uhr findet eine Führung mit Dr. Friedhelm Buschbeck statt.

Im Rathaus in Eglosheim, Katharinenstraße 46, können von 13 bis 18 Uhr die Räume und die aktuelle Ausstellung besichtigt werden. (red)

Infos zu den Veranstaltungen am Denkmaltag und den zusätzlichen digitalen Angeboten in Ludwigsburg gibt es auf www.tag-des-offenen-denkmals.de.