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Kirchheim

Unfall auf B 27: Diskussion um Ampelanlage

Eine 65 Jahre alte Frau ist am Donnerstagabend bei einem Unfall auf der B 27/Kirchheimer Straße von einem Kleinlaster erfasst und tödlich verletzt worden (wir berichteten). Wie das Polizeipräsidium Ludwigsburg mitteilt, sei für die weiteren Ermittlungen auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Heilbronn ein Sachverständiger hinzugezogen worden. Im Ort wird – nicht erst seit dem tragischen Unfall – immer wieder darüber diskutiert, warum es für diesen vielbefahrenen Abschnitt keine Ampel oder keinen Zebrastreifen gibt. Auf der einen Seite der B 27 ist ein Discounter angesiedelt, auf der anderen Seite der Straße ist ein Wohngebiet.

Ludwigsburg. Auch auf der Facebook-Seite unserer Zeitung flammte die Debatte nach dem Unfall wieder auf. In der Kritik steht bei vielen die Kommune. Doch die fordert ebenfalls schon seit vielen Jahren eine Ampel – so, wie es auch im Bebauungsplan vorgesehen ist. Zuständig ist hier die Verkehrsbehörde. Bislang allerdings hat die Verwaltung noch keinen positiven Bescheid bekommen. Wie Bürgermeister Uwe Seibold gestern sagte, habe es erst an diesem Donnerstagmorgen eine Kreisverkehrsschau gegeben – „und dabei ist ein weiteres Mal die Ampel abgelehnt worden“.

Die Polizei bittet Unfallzeugen derweil unter Telefon (07 11) 6 86 90 um Hinweise. (kau)