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Vom täglichen Stau in der Stadt

Wer sich derzeit per Auto auf den Weg durch Ludwigsburg macht, braucht viel Geduld. Insbesondere im westlichen Teil geht zu den Hauptverkehrszeiten wenig bis gar nichts mehr. Mehrere Baustellen und neuerdings ein Wasserrohrbruch sorgen in dem Geflecht von Einbahnstraßen für lange Staus.

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In der Gartenstraße wurde die Einbahnstraße gedreht, als Umleitung von der Uhland- über die Asperger Straße. Ist man hier durch, wartet der nächste Stau in der Wilhelmstraße.
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Die Hospitalstraße als Abstellgleis. Wer hier in der Schlange steht, muss lange auf die Einfahrt in die Wilhelmstraße warten. Denn dort staut sich der Verkehr ebenfalls.
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Auf der Wilhelmstraße vom Arsenalplatz hinunter in Richtung Uhlandstraße staut sich der Verkehr nahezu endlos, nicht zuletzt wegen der kurzen Ampelphase in der Kreuzung. Oft geht auch in der Gegenrichtung nichts mehr, vor allem wenn die Verengung (vorne) blockiert wird. Auf Höhe der Gartenstraße (siehe Foto rechts oben) im mittleren Bereich treffen zwei Einbahnstraßen aufeinander, häufig ist diese Kreuzung ebenfalls blockiert.
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In der Martin-Luther-Straße stehen die Autos in Richtung Norden.Fotos: Holm Wolschendorf

Ludwigsburg. Wer sich einmal in dem Netz der Einbahnstraßen zwischen Wilhelmstraße, Gartenstraße, Asperger Straße und Kurfürstenstraße verfangen hat, weiß, dass es kein Entkommen gibt – vom Feinstaub ganz zu schweigen. Erst die Bauarbeiten am Asperger Buckel überstanden, sorgen die Baustellen in der Kurfürstenstraße und in der Uhlandstraße dafür, dass es sich mächtig staut. Immerhin: Für die Uhlandstraße, die halbseitig gesperrt war, kann Entwarnung gegeben werden. Nach Angabe der Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim (SWLB) wurde die Fernwärmeleitung verlegt, die Einbahnstraße zwischen der Wilhelm- und der Asperger Straße in Richtung Abelstraße aufgehoben.

Wasserrohrbruch in Richtung Eglosheim

Allerdings sorgt ein Wasserrohrbruch von vor einer Woche direkt an der Kreuzung Frankfurter/August-Bebel-Straße für weitere Staus. Hier kann von Eglosheim kommend nicht mehr eingefahren werden, in Richtung Norden gibt es nur noch eine Fahrspur hinaus. Heißt: Wer von Eglosheim kommt, quält sich zu den Hauptverkehrszeiten im Schneckentempo über die B 27 in Richtung Stadtmitte, der Schleichweg mancher über die Teinacher Straße findet an der Kurfürstenstraße ein jähes Ende. Dort ist übrigens nur noch ein Rest der Baustelle übrig – ebenfalls wegen Verlegung einer Fernwärmeleitung –, doch die Einfahrt ist nicht möglich. Nach Angaben der SWLB verzögern sich die Arbeiten wegen der Verlegung von zwei Hausanschlüssen, was in Richtung Eglosheim für kilometerlange Staus sorgt.

Der Wasserrohrbruch wird laut SWLB zu einer fünfwöchigen Baustelle, einziger Vorteil für die geplagten Anwohner in der Talallee, die als Ausweichstrecke für die einseitig gesperrte Kurfürstenstraße galt: Dort sind wegen der Sperrung der August-Bebel-Straße weit weniger Fahrzeuge zu finden, was auch für eine gewisse Entspannung in der Osterholzallee sorgt.