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Vor der Kamera mit dem Team der Soko Stuttgart

Als Komparsin bei den Dreharbeiten der Krimi-Serie Soko: Die zehnjährige Julia aus Ludwigsburg erfüllte sich jetzt diesen Traum. Möglich wurde dies durch den Verein Kinderglückswerk, der Kindern und Jugendlichen ihre innigsten Wünsche erfüllt.

Julia aus Ludwigsburg (vorne rechts) beim Soko-Team mit Gästen (v. l.): Bernd-Christian Althoff (Gastschauspieler), Maria Prinzessin von Sachsen-Altenburg und Petra Maria Huber (beide Kinderglückswerk), Peter Ketnath (Soko-Schauspieler), Yve Burbach
Julia aus Ludwigsburg (vorne rechts) beim Soko-Team mit Gästen (v. l.): Bernd-Christian Althoff (Gastschauspieler), Maria Prinzessin von Sachsen-Altenburg und Petra Maria Huber (beide Kinderglückswerk), Peter Ketnath (Soko-Schauspieler), Yve Burbach (Soko-Kommissarin Selma Kirsch), Tom Böttcher (Gastschauspieler) und Lina Keller (Gastschauspielerin, hinten). Foto: privat

Mit einem ganzen Tag bei den Dreharbeiten zu der Krimi-Serie Soko Stuttgart hat sich die zehnjährige Julia aus Ludwigsburg einen Herzenswunsch erfüllt. In der 257. Folge der ZDF-Serie wurde sie zur Komparsin – als Anfängerin in einem Skate-Team. In einer Skaterhalle in Stuttgart-Bad Cannstatt lernte Julia die Mitarbeiter und Schauspieler der Serie kennen, die sie herzlich empfingen. Und ihr gleich beibrachten, was bei Dreharbeiten neben dem Schauspielern das Allerwichtigste ist: Geduld. Der Spaß kam bei ihr trotzdem nicht zu kurz: „Mit jeder neuen Aufnahme machte es mir immer mehr Spaß, und ich spielte meine Rolle immer besser.“

Julia spielte im Komparsenteam mit zwei weiteren Kindern und dem ganzen Team. Begleitet wurde die Zehnjährige, deren Mutter vor kurzem plötzlich starb, von ihrem Vater Daniel sowie von Petra Maria Huber und Maria von Sachsen-Altenburg.

Seit 15 Jahren ermöglichen es Huber und die Prinzessin von Sachsen-Altenburg mit ihrem Stuttgarter Verein Kinderglückswerk Kindern und Jugendlichen, ihre Herzenswünsche zu erfüllen. Dabei steht nicht nur das Erlebnis im Vordergrund, sondern auch die Botschaft, dass man dafür etwas tun kann und muss.

Gelernt hat sie viel, was um den Jahreswechsel im ZDF zu sehen sein wird, wenn die 257. Folge ausgestrahlt wird. Etwa, dass jede Szene mehrfach gedreht wird. So können verschiedene Perspektiven aufgenommen werden. Spannend und beeindruckend war es für das Mädchen auch, neben den beiden Soko-Kommissaren, den Schauspielern Peter Ketnath und Yve Burbach, zu spielen, die Julia bis dahin nur aus dem Fernsehen kannte. Jetzt kann sie sich vorstellen, selbst Schauspielerin zu werden. Gegen die Aufregung und als Belohnung bekam Julia Süßigkeiten von Maria von Sachsen-Altenburg – und eine schöne Botschaft von Schauspieler Peter Ketnath, in der Serie Kommissar Joachim „Jo“ Stoll, auf den Weg: „Ich wünsche Julia für ihre Zukunft den Mut, ihre Träume zu verfolgen, und den nötigen Fleiß, an der Realisierung zu arbeiten. Ich bin mir sicher, dass sie ihren Weg machen wird und finde, mit Vertrauen und der richtigen Motivation ist alles möglich.“ (red)