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Polizeiaktion

Waffenhändler verhaftet – Spur führt auch in Landkreis

Ludwigsburg/Bregenz Die Polizei in Deutschland, Österreich und Frankreich hat einen internationalen Ring von Waffenhändlern zerschlagen. Die Ermittler stellten bei Hausdurchsuchungen insgesamt mehr als 100 Langwaffen, fast 50 Revolver und Pistolen, mehr als 100 Stichwaffen sowie mehrere Tausend Schuss Munition sicher, wie die Behörden gestern im österreichischen Bregenz mitteilten. Außerdem seien rund 135 000 Euro Bargeld beschlagnahmt worden. Als Hauptverdächtige wurden in Deutschland ein 61-Jähriger und ein 37-Jähriger aus dem Raum Ludwigsburg festgenommen. In Österreich sind die drei Hauptverdächtigen 35 bis 76 Jahre alt. Ein terroristischer Hintergrund wurde von den Ermittlern ausgeschlossen.

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Ein Polizist zeigt während einer Pressekonferenz in Bregenz ein Foto, das das Ergebnis einer Aktion gegen illegalen Waffenhandel zeigt. Foto: Felix Kästle/dpa

Ludwigsburg. Auf die Spur des Rings kam die Polizei nach eigenen Angaben dank Hinweisen französischer Kollegen aus Toulouse. Die dortige Gendarmerie hatte Erkenntnisse, wonach Handfeuerwaffen von Deutschland aus nach Toulouse geliefert werden sollten. Die Lieferung sollte demnach im Zollernalbkreis und im Landkreis Ludwigsburg sowie im Großraum Iserlohn auf den Weg gebracht werden.

In Deutschland wurden laut Polizei allein im Raum Ludwigsburg sechs Wohnungen durchsucht. Dabei wurden elf Handfeuerwaffen, 1500 Schuss Munition und 100 000 Euro Bargeld sichergestellt. In den österreichischen Bundesländern Vorarlberg und Niederösterreich fand die Polizei 47 Faustfeuerwaffen, mehr als 100 Langwaffen und über 100 Stichwaffen, große Mengen Munition sowie 35 000 Euro Bargeld. Einen terroristischen Hintergrund schlossen die Beamten aus. (dpa/red)

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