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Freiberg

Bewerbung soll ordentlich und fehlerfrei sein

Interview mit Geschäftsführer Bernd Stockburger von der Firma Mesto.

Ludwigsburg. Wofür steht Mesto?

Ist aus Metallwaren Stockburger entstanden.

Wieso haben Sie sich ausgerechnet Freiberg als Firmensitz ausgewählt?

Der Firmensitz ist in Freiberg, weil mein Großvater in Heutingsheim gelebt hat und dort seine Firma gründete. Der erste Standort der Firma war hinter dem Elektrogeschäft Hesser. In den 50er Jahren wurde ihm – als er erweitern wollte – das Land angeboten, wo wir heute sind.

Wie viele Mitarbeiter haben Sie früher beschäftigt und wie viele sind es heute?

Heute sind wir etwas über 100 Mitarbeiter. Früher ist relativ: Zu Beginn im Jahre 1919 waren es zwei Brüder.

Was bewegte Sie dazu, sich auf dieses Projekt einzulassen?

Zum einen denken wir, dass wir Schülern die Möglichkeit geben sollten, sich vor der Berufswahl umfangreich zu informieren und sie darüber hinaus unterstützen sollten bei der Ausbildungsplatz- beziehungsweise Studienwahl. Zum anderen versuchen wir, mit derartigen Projekten uns als potenziellen Arbeitgeber zu präsentieren.

Welche Eigenschaften suchen Sie bei einem guten Angestellten?

Ohne Rangfolge: Selbststarter, die von sich aus Dinge angehen, Leute die Ideen haben, Zuverlässigkeit, Loyalität, Begeisterungsfähigkeit, Freude am Beruf, Flexibilität, Einsatzbereitschaft und – wenn sie/er dann noch im Team gemeinsam mit anderen arbeiten kann – dann passen Sie optimal.

Haben Sie noch weitere Tipps für eine gute Bewerbung?

Die Bewerbung sollte ordentlich und fehlerfrei sein. In der Bewerbung sollte auf die Firma, bei der man sich bewirbt, eingegangen werden und zwar überzeugend, und nicht nur in dem man zwei Punkte aus dem Internet abschreibt. Schwachpunkte im Zeugnis erklären – spätestens im Gespräch, spezielle Eigenschaften und Stärken herausstellen.

Was können Sie abschließend noch zu dem Projekt sagen? Hat es Ihnen gefallen?

Das Projekt hat mir sehr gut gefallen und ich denke, dass es sinnvoll ist, es zukünftig zu wiederholen. Erwähnenswert ist auch noch wie diszipliniert die Klasse war und wie gut man mit ihr das Bewerbertraining durchführen konnte.

Ida Heckermann und Sara Lombardi