Logo

FV Löchgau strebt nun nach Triple

Bei einem erneuten Erfolg wäre der FVL II 2013 zum dritten Mal hintereinander Turniersieger

350_0900_341_.jpg
Titelverteidiger: Der FV Löchgau hat im vorigen Jahr das NEB-Turnier gewonnen. Archivfoto: Benjamin Stollenberg

Kirchheim. Logischerweise sind die beiden Bezirksligisten FV Löchgau II und SV Freudental als Erstes zu nennen. Löchgau als zweimaliger Sieger in Folge dürfte mit genügend Selbstbewusstsein nach Kirchheim kommen, um das Triple perfekt zu machen. Aber auch Freudental will in diesem Jahr besser abschneiden als in der vergangenen Zeit, als bei den Schwarz-Gelben im Turnier nicht viel zusammenlief.

Mit der Spvgg Besigheim, die sich für die neue Saison ebenfalls gut verstärkt hat, ist noch eine dritte Mannschaft in der stärkeren Gruppe, die bei der Wahl zum Turniersieger kräftig mitmischen will. Der neue Trainer Giuseppe Orefice zumindest weiß, wie es sich anfühlt, das traditionsreiche Turnier zu gewinnen. Er hat den Sieg schon als Spieler in Besigheim und als Trainer von Bönnigheim miterlebt.

Auch der VfL Gemmrigheim, Tabellenvierter in der Kreisliga A 3, macht sich Hoffnungen, wieder einmal für Furore zu sorgen: Der zweite Abteilungsleiter Andy Schweiker, der als Spieler auch gewissen Einfluss darauf hat, kündigt den anderen Mannschaften selbstbewusst an: „Es wird höchste Zeit, dass wir im Turnier mal wieder weiterkommen.“

Für den TSV Bönnigheim, der unter Trainer Panagiotis Karanatsios vom Abstiegskandidat ins Mittelfeld gekommen ist, geht es nach zahlreichen Abgängen darum, sich im Turnier kennenzulernen und einzuspielen.

In der schwächeren Gruppe ist der heimische FV Kirchheim als Kreisliga-A-Vertreter der große Favorit. Den Gastgebern kann mit ihrem neuen Spielertrainer Dibran Thaqi sogar der Einzug ins Finale zugetraut werden. Als Geheimfavorit wäre auch der Aufsteiger TASV Hessigheim zu nennen, aber Trainer Bernd Pflüger muss auf viele Urlauber verzichten. Der SV Walheim, gerade erst souverän in die Kreisliga B aufgestiegen, und der SKV Erligheim rechnen sich ebenfalls Chancen aus, ins Halbfinale zu kommen. Beim TSV Ottmarsheim, einziger Absteiger der zehn Teams, müsste dagegen alles passen, um Sonntag noch dabei zu sein. (gg)