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Schwäbische Alb

Sibylle von der Teck

Ludwigsburg. In einem Schloss tief unten im Sibyllenloch am Fuß der Burg Teck auf der Schwäbischen Alb hauste einst die Sibylle. Sie war eine weise Frau, die vielen half, die Rat und Hilfe bei ihr suchten. Viele Schätze hielt die mildtätige Sibylle in ihrem Schloss versteckt. Ihre drei Söhne aber, hartherzige und bösartige Männer, hatten ihre Burgen hinter der Teck das Tal hinauf, und plagten von der Rauber, der Diepoldsburg und dem Wielandstein aus die Leute. Sibylle schämte sich und beschloss, das Land zu verlassen. Sie fuhr mit ihrem goldenen Wagen, der von zwei geflügelten Katzen gezogen wurde, durch die Lüfte durchs Lenninger Tal nach Beuren. Dort, am Sibyllenkappel, wurde sie zuletzt gesehen. Heute beherbergt die Burg Teck, quasi Geburtsstätte des Schwäbischen Albvereins, ein Wanderheim und eine Gaststätte. Ein Weg führt zur Sibyllen-Höhle hinab. Internet: www.burg-teck-alb.de