Carport als Ladestation
01. September 2018

Eine Tankstelle auf dem Dach

Auch wenn die Elektromobilität derzeit noch in den Kinderschuhen steckt: Konstant hohe Kraftstoffpreise, die Diskussion um Feinstaubbelastungen und das allgemein gestiegene Umweltbewusstsein sorgen dafür, dass sich Verbraucher zunehmend für alternative Antriebe interessieren.

Doppelter Nutzen: Der Stellplatz bietet nicht nur eine wetterfeste Parkmöglichkeit, sondern gewinnt gleichzeitig Solarenergie, zum Beispiel um ein Elektrofahrzeug aufzuladen. Foto: djd/www.solarcarporte.de
Doppelter Nutzen: Der Stellplatz bietet nicht nur eine wetterfeste Parkmöglichkeit, sondern gewinnt gleichzeitig Solarenergie, zum Beispiel um ein Elektrofahrzeug aufzuladen. Foto: djd/www.solarcarporte.de

Der nächste Neuwagen dürfte bei vielen bereits ein reines Elektroauto oder zumindest ein Hybridmodell mit Auflademöglichkeit sein. Wer heute einen neuen Carport baut, ist daher gut beraten, vorausschauend zu planen. Mit einer Solarbedachung wird der Unterschlupf fürs Auto gleichzeitig zur privaten Ladestation – und die Energie dazu liefert die Sonne frei Haus.

Solche modernen Carports schlagen gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Die Solarzellen der wetterfesten und langlebigen Bedachung produzieren Energie, um das Elektro- oder Hybrid-Auto aufzuladen oder um die Elektrizität im eigenen Haushalt zu nutzen – ein positiver Effekt, der sich spätestens mit der nächsten Stromabrechnung bemerkbar machen wird.

Systemlösungen etwa der Solarterrassen & Carportwerk GmbH beinhalten alle Komponenten für die Solarstrom-Produktion und lassen sich mühelos innerhalb eines Tages aufbauen. Auf Wunsch erhältlich in verschiedenen Farben und Designs, passend zur Architektur des Eigenheims, in solider Holz- oder Aluminiumausführung. Der umweltbewusste Autofahrer kann somit sicher sein, das Auto tatsächlich mit reinem Ökostrom zu versorgen. Zusätzlich empfiehlt es sich, das Solardach mit einem Energiespeicher zu verbinden.

Dieser sammelt den gewonnenen Solarstrom, damit das E-Auto unter dem Carport auch bei Dunkelheit aufgeladen werden kann. Eine weitere Möglichkeit ist es, die gewonnene Energie direkt im Haushalt zu nutzen. Dazu wird vom Carport lediglich ein Kabel zum Gebäude verlegt. Somit müssen die Bewohner weniger Strom aus dem öffentlichen Netz zukaufen, sparen bares Geld und schonen damit zusätzlich noch die Umwelt. (djd)

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