Ludwigsburg | 02. September 2017

Schimmel kann auch im Sommer entstehen

Gegen zu viel Kondensationsfeuchte im Wohnraum und die Gefahr von Schimmelbefall hilft tägliches Lüften. Allerdings sind im Sommer dabei einige Regeln zu beachten, denn warme Sommerluft ist in der Lage, relativ viel Luftfeuchte aufzunehmen – und in die Wohnungen zu transportieren. Trifft sie dann auf kalte Wandflächen, etwa im Keller, bildet sich ein hauchdünner Kondensatfilm, aus dem sich Schimmelbefall entwickeln kann.

Schimmel kann durch regelmäßiges und richtiges Lüften vorgebeugt werden. Eine mögliche Alternative können spezielle Dämmplatten sein, die große Mengen Wasser aufsaugen und wieder abgeben können. Foto: obs/ISOTEC GmbH/Cornelis Gollhardt
Schimmel kann durch regelmäßiges und richtiges Lüften vorgebeugt werden. Eine mögliche Alternative können spezielle Dämmplatten sein, die große Mengen Wasser aufsaugen und wieder abgeben können. Foto: obs/ISOTEC GmbH/Cornelis Gollhardt

„Wir empfehlen tägliches Lüften der Wohnräume“, erklärt Diplom-Ingenieur Thomas Molitor, stellvertretener Technischer Leiter bei ISOTEC, einem Unternehmen, das auf die Beseitigung von Feuchte- und Schimmelpilzschäden spezialisiert ist.

„Kellerräume sollten im Sommer besser frühmorgens gelüftet werden, da die relativ kühle Luft am Morgen einen geringeren Feuchtegehalt hat und der Keller nicht so befeuchtet wird, wie es bei einer Lüftung am Tag der Fall wäre.“ Es gibt im Haus auch Bauteile, bei denen die Wandoberflächentemperatur so stark absinken kann, dass sie der Schimmelgefährdung ausgesetzt sind. „Für diese Stellen, die besonders ab Herbst und im Winter gefährdet sind, gibt es unterstützende Bauprodukte“, sagt Ingenieur Molitor.

So kann beispielsweise eine ISOTEC-Klimaplatte die Wandoberflächentemperatur erhöhen, Experten sprechen dann von einer sogenannten „Verschiebung des Taupunktes ins Innere der Dämmplatte“. Auch kann diese pro Quadratmeter literweise Wasser aufnehmen. Das bedeutet, Raumluftfeuchte wird beim Kochen oder Duschen von der Wand (Klimaplatte) aufgenommen – und bei ansteigender Temperatur automatisch wieder an die Raumluft abgegeben. Ein angenehmes Raumklima entsteht.

Ansonsten gilt: die Wohnräume täglich drei- bis fünfmal lüften. Am besten mit der Querlüftung, bei der innerhalb von etwa 5 Minuten (je nach Außentemperatur) die Fenster komplett geöffnet werden, um einen kompletten Luftaustausch zu ermöglichen.

Ist bereits ein Schimmelbefall sichtbar, sollte laut Umweltbundesamt ab einem Befall von einem halben Quadratmeter eine Fachfirma hinzugezogen werden. (ots)

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