Ludwigsburg | 01. September 2017

Schulranzen sollten sicher und ergonomisch sein

Beim Kauf eines Schulranzens besonders wichtig sind, laut Tüv Rheinland, die Sicherheit und die Ergonomie.

Nicht nur schön, auch sicher und ergonomisch sollte ein Schulranzen sein. Foto: obs/TÜV Rheinland AG
Nicht nur schön, auch sicher und ergonomisch sollte ein Schulranzen sein. Foto: obs/TÜV Rheinland AG

Der Aspekt Sicherheit gilt dabei vor allem für den Straßenverkehr. „Inzwischen können die Hersteller von Schulranzen reflektierende und fluoreszierende Flächen in tolle Motive integrieren, die sehr gut bei Kindern ankommen“, erklärt Peter Zeuner, Experte bei Tüv Rheinland.

Er empfiehlt Schulranzen, deren Flächen vorn und an den Seiten zu mindestens zehn Prozent aus retroreflektierendem Material bestehen. Diese Beschichtung strahlt zurück, wenn sie angeleuchtet wird. „Weitere 20 Prozent der Schulranzenfläche sollten fluoreszierende Materialien aufweisen, die Licht speichern und es nur langsam wieder abgeben“, so der Experte. Wegen der besseren Sichtbarkeit wird auch an den Schultergurten retroreflektierendes Material verlangt. Das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit sowie eine Zertifizierung nach DIN 58124 sind Anhaltspunkte, dass der Schulranzen die wichtigsten Sicherheitseigenschaften besitzt.

Ebenfall zu achten ist beim Kauf auf die Ergonomie, da Kinderrücken empfindlicher sind als die von Erwachsenen. „Der richtige Schulranzen hilft, den Rücken der Schulkinder nicht zu sehr zu belasten“, so Zeuner. „Er besitzt – den ergonomischen Anforderungen entsprechend – Tragegurte auf beiden Seiten, die mindestens 30 Millimeter breit sind und am Hals nicht einschneiden.“

Um den Schulranzen für das Kind komfortabel einzustellen, sind die Tragegurte mindestens 50 Zentimeter lang, stufenlos verstellbar und im Schulterbereich weich gepolstert. Der Ranzen sitzt perfekt, wenn er an beiden Schulterblättern anliegt und die Oberkante der Schultasche mit der Schulterhöhe abschließt. (ots)

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