12. April 2014

Am Rad, im Regen: Royals lächeln sich durch Neuseeland

Wellington (dpa) - Kate trinkt Tee, William schaut Flugzeuge an: Die britischen Royals lächeln sich durch Neuseeland.

William und Kate unterwegs in Neuseeland
William gibt den Startschuss für das erste Fahrradrennen. Foto: Mark Coote
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William und Kate unterwegs in Neuseeland
William und Kate eröffnen eine Radsporthalle in Cambrigde. Foto: Mark Coote
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William und Kate unterwegs in Neuseeland
Neuseelands Premierminister John Key mit Kate und William. Foto: Mark Coote.
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William und Kate unterwegs in Neuseeland
Kate besucht ein Kinderhospiz in Hamilton. Foto: Pete Drury/Pool
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William und Kate unterwegs in Neuseeland
William auf dem Weg ins Cockpit. Foto: Doug Sherring/Pool
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Gemeinsam eröffneten sie am Samstagabend (Ortszeit) die neue Radsporthalle des Städtchens Cambridge. Prinz William (31) feuerte den Startschuss für das erste Rennen ab, während Kate (32) mit ihrem Lächeln den Premierminister John Key bezauberte. Die neuseeländische Radsportlerin Sarah Ulmer - sie gewann 2004 olympisches Gold - überreichte dem Paar ein kleines Fahrrad für ihren mitreisenden Babyprinzen George.

Die Herzöge von Cambridge waren bei ihrer Tour durch das Land am Samstag zunächst getrennte Wege gegangen. Kate nahm an einer Party in einem Kinderhospiz teil, während William in Hamilton auf der Nordinsel einen Flugzeughersteller besuchte.

Im Rainbow Place Hospiz in Hamilton traf Kate die sechsjährige Bailey Rupe und ihren Bruder, Te Waraki (10). Das Hospiz hilft ihnen, mit der tödlichen Krebserkrankung ihrer Mutter zurechtzukommen. «Meine Mutter stirbt, und wir wollen nicht, dass sie stirbt», erzählte die kleine Bailey dem Besuch aus England. Es sollte mehr Orte wie dieses Hospiz geben, sagte Kate den Kindern: «Ihr macht alle eine schwere Zeit durch, und da ist es wirklich gut einen solchen Ort zu haben, wo man darüber reden kann.»

Das Hospiz hatte eine Teeparty unter dem Motto «Alice im Wunderland» organisiert. Die Kinder konnten mit Alice, dem verrückten Hutmacher und dem Märzhasen Tee trinken. Kate setzt sich auch in Großbritannien für Kinderhospize ein. Ihr Besuch sei für alle ein tolles Erlebnis gewesen, sagte Hospiz-Chef Craig Tamblyn. «Es war ein besonderer Tag, nicht nur für mich, sondern auch für die Kinder und Familienangehörigen», erzählte Tamblyn. «Sie interessierte sich für jeden, mit dem sie sprach.»

William besichtigte indes das Werk des Flugzeugherstellers Pacific Aerospace. Er kletterte ins Cockpit einer Maschine und sah bei einer Flugvorführung zu, flog allerdings nicht selbst.

Wieder vereint besuchten die beiden Royals, die offiziell die Titel Herzog und Herzogin von Cambridge tragen, anschließend das Städtchen Cambridge. Viele der 15 000 Einwohner waren nach Medienberichten dabei. Cathy Bazley (63) hatte sich schon über Nacht einen Platz entlang der Route gesichert, die William und Kate nehmen wollten, wie sie Lokalmedien sagte. Gegen die Kälte im neuseeländischen Herbst hatte sie sich sechs Schichten wärmende Kleidung übergezogen.

Als die Gäste dort das Rathaus verließen, regnete es: William trug - erneut lächelnd - eigenhändig den schwarzen Schirm, auf dass Kates grünes Kleid nicht nass werde.

Die beiden Besucher legten jeweils eine Rose vor dem Kriegsdenkmal nieder. Die Stadt war in ein Meer von Union Jack-Fähnchen getaucht. Cambridge ist nach einem Vorfahren von William benannt, der Prinz George hieß, wie sein acht Monate alter Sohn. George blieb wie üblich mit seinem Kindermädchen in Wellington zurück. Für Sonntag stand ein Besuch der Städte Dunedin und Queenstown auf dem Programm.

Bilder des Besuchstags, getwittert vom Generalgouverneur

Rainbow Place Hospiz

Pacific Aerospace

Offizielles Besuchsprogramm

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