08. April 2014

Auszeit: William, Kate und George in Neuseeland untergetaucht

Wellington (dpa) - Prinz William, seine Frau Kate und ihr Söhnchen George haben sich am zweiten Tag ihrer fast zweiwöchigen Neuseeland-Reise eine Auszeit gegönnt.

Prinz William und Kate in Neuseeland
Prinz William mit Kate und Söhnchen George in Wellington. Foto: Mark Tantrum
dpa

Um sich von dem rund 30-stündigen Flug zu erholen und sich an die Zeitverschiebung von elf Stunden zu gewöhnen, hielten sie sich am Dienstag privat an einem geheimen Ort auf, wie örtliche Medien meldeten. Möglicherweise seien sie in eine Luxus-Lodge im Weinbaugebiet Wairarapa gefahren, wurde in den Berichten spekuliert.

Die Gäste aus Großbritannien hätten die Hauptstadt Wellington bereits kurz nach ihrer Ankunft am Montagnachmittag verlassen, hieß es. Von offizieller Seite gab es dazu keine Stellungnahme. «Sie nehmen sich Zeit für sich. Wo sie diese verbringen, geht niemanden außer sie selbst etwas an», hieß es von den Organisatoren des Besuchs. William (31), Kate (32) und der acht Monate alte George dürften die Verschnaufpause genießen: Von Mittwoch an absolvieren sie ein prall gefülltes Besuchsprogramm in dem Land.

Auf großes Interesse stößt dabei eine Art Krabbel-Party in Wellington. Organisiert wird sie von der Royal New Zealand Plunket Society, die sich um das Wohl von Kindern in dem Land kümmert. Kate und William treffen dort am Mittwoch auf zehn Elternpaare mit gleichaltrigen Babys. Royal-Fans hoffen, dass dies der große Auftritt von George auf seiner ersten Auslandsreise wird. Als Geschenk für ihn steht ein blauer Teddybär parat.

Außerdem soll der kleine Prinz künftig jedes Jahr mehrere preisgekrönte neuseeländische Kinderbücher mit persönlicher Widmung der Autoren erhalten. Sie sind ein Präsent der Stifter des heimischen Buchpreises. Den Anfang macht unter anderem ein Vorlesebuch über die Abenteuer einer Powelliphanta-Schnecke («Watch Out, Snail!»). Die großen Landschnecken gibt es nur in Neuseeland.

Die royale Reise hat in dem Land auch eine politische Kontroverse ausgelöst. Die Opposition warf Premierminister John Key vor, der Besuch begünstige seine konservative Nationalpartei mit Blick auf die Parlamentswahl am 20. September. Key wies die Vorwürfe zurück. Bis dahin seien die Menschen längst wieder mit Themen wie Wirtschaft oder Gesundheit beschäftigt.

William und seine Familie werden bis zum 16. April in Neuseeland sein. Anschließend führt sie ihre «Down-Under»-Tour bis zum 25. April nach Australien. Dort wartet ebenfalls ein großer Termin auf George: Der Besuch im Taronga Zoo in Sydney, wo das Gehege der Kaninchennasenbeutler nach ihm benannt ist.

Programm der Reise

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