21. September 2014

Bryan Adams hält Smartphone-Fotos für wichtig

Berlin (dpa) - Der kanadische Rockstar und Fotograf Bryan Adams (54) hält Smartphones und Handy-Kameras für eine gute Sache. Er fotografiere mit seiner Kamera so, wie er es immer gemacht habe, sagte er der «Welt am Sonntag».

Bryan Adams
Bryan Adams mag Handy-Fotos und Berlin. Foto: Georg Wendt/
dpa

«Ich finde es aber gut, dass so viele ihre Smartphones benutzen, um Fotos zu machen - wenn wir unsere Umwelt auf diese Weise visualisieren. Das bringt die Welt näher zusammen.» Der Krieg in Syrien etwa sei einer der am besten dokumentierten Kriege der Geschichte. «Weil die Menschen in Syrien mithilfe ihrer Smartphones zeigen können, was dort vor sich geht.»

Adams («Summer of '69»), der am 3. Oktober sein neues Album «Tracks Of My Years» herausbringt, will in Berlin ein Kulturzentrum errichten. «Als ich dieses Gelände in Oberschöneweide entdeckte, mochte ich es sofort. Ehrlich gesagt, weiß ich im Moment noch nicht genau, was ich damit anstellen werde. Das ist noch in der Schwebe. Ich arbeite noch daran.» Er ergänzte: «Es wird mir Spaß machen, in Berlin etwas auf die Beine zu stellen. Ich bin gern in Deutschland, vor allem in Berlin, wo ich viele Freunde habe.»

Bryan Adams: Foto-Projekt "Wounded" - Bildband mit schwer verwundeten Soldaten

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