22. Juni 2014

Hitzlsperger «happy» beim Christopher Street Day

Berlin (dpa) - Ex-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger (32) hat sich fröhlich auf einer der Berliner Christopher-Street-Day-Paraden gezeigt.

Thomas Hitzlsperger
Erst CSD, dann Fußball: Thomas Hitzlsperger. Foto: Tim Brakemeier/Archiv
dpa

Am Samstag twitterte er aus Berlin-Kreuzberg ein Foto von sich mit der Journalistin und Reporterin Carolin Emcke (46), die mit ihm unter anderem das im Januar erschienene Coming-out-Interview in der Wochenzeitung «Die Zeit» geführt hat. Er sei auf dem Kreuzberger CSD und wolle anschließend das Fußball-WM-Spiel Deutschland-Ghana schauen, hieß es in dem Tweet, der mit «#happyday» abschloss.

In Berlin gab es am Wochenende mehrere Demos zum Christopher Street Day (CSD). Der kleine, linksalternative CSD in der Oranienstraße in Kreuzberg läuft «ohne Kommerz, Nationalfahnen und Parteienwerbung» und demonstriert «für ein selbstbestimmtes Leben und für die Emanzipation von einem System, das Menschen ausgrenzt, abschiebt, stigmatisiert, pathologisiert und diskriminiert».

CSD steht weltweit für das Selbstbewusstsein Homosexueller und ihren Widerstand gegen Diskriminierung. Der Tag erinnert an Vorfälle im Juni 1969 in New York. Nach einer Polizei-Razzia in einer Bar gab es damals Aufstände von Schwulen, Lesben und Trans-Menschen in der Christopher Street in Greenwich Village in Manhattan.

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