Entdeckung der Langsamkeit
14. September 2017

Jackie Stewart steht nicht auf schnelle Autos

Der dreimalige Formel-1-Weltmeister hat schon lange einen Chauffeur, der ihn durch die Gegend kutschiert. Er selbst sitzt hinten und arbeitet während der Fahrt in seinem «rollenden Büro».

Jackie Stewart
Der ehemalige Rennfahrer Jackie Stewart hat schnellen Flizern abgeschworen. Foto: Felix Hörhager
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Stuttgart (dpa) - Der frühere Formel-1-Weltmeister Jackie Stewart (78) begeistert sich kaum noch für Sportwagen. «Ich habe es nicht so mit Autos», sagte der Schotte der Zeitschrift «Auto Motor Sport» in der aktuellen Ausgabe.

Seit über 40 Jahren beschäftige er einen Chauffeur und nutze Autos als Büro, in dem er hinten sitze, telefoniere und arbeite. In seiner Garage stehe neben den alten Grand-Prix-Modellen nur eine Auswahl vergleichsweise unspektakulärer Wagen, sagte Stewart. «Viele Rennfahrer wollen auch auf der Straße ein Auto, das giftig ist und Power hat. Aber dazu fahre ich zu selten.»

Stewart war während seiner Karriere dreimal Formel-1-Weltmeister, er gewann 27 Grand-Prix-Rennen.

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