10. April 2014

William und Kate treffen Star-Regisseur Peter Jackson

Wellington (dpa) - Bei ihrem ersten Bad in der Menge in Neuseeland sind Prinz William und seine Ehefrau Kate von Tausenden Menschen begeistert gefeiert worden. Ohne Sohn George, der mit seinem spanischen Kindermädchen in Wellington blieb, besuchten sie am Donnerstag die Kleinstadt Blenheim auf der Südinsel.

William und Kate in Neuseeland
William und Kate haben Spaß in Blenheim. Foto: Mark Coote
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William und Kate in Neuseeland
Peter Jackson (r) zeigt den royalen Gästen seine Flugzeuge. Foto: Mark Coote
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William und Kate in Neuseeland
Ganz schön eng. Foto: Mark Coote
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William und Kate in Neuseeland
Prinz William und Herzogin Kate gedenken des Ausbruchs des Ersten Weltkrieges. Foto: Mark Coote
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Prinz William kommt an. Foto: Mark Coote
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Zum Gedenken an den 100. Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkrieges legten die Herzöge von Cambridge einen Kranz am Ehrenmal nieder und sprachen mit Kriegsveteranen. Auf dem Programm stand auch ein Treffen mit «Herr der Ringe»-Regisseur Peter Jackson, der vor allem William mit seiner Sammlung alter Kriegsflugzeuge begeisterte. Ein festlicher Empfang im Gouverneurssitz rundete den Tag ab.

«So etwas erlebt man nur einmal im Leben», sagte Stephanie Southey, die sich bereits um halb fünf morgens mit ihrer Familie einen guten Platz an der Absperrung gesichert hatte. Laut Medienberichten kamen trotz regnerischen Wetters rund 5000 Menschen am Hauptplatz von Blenheim (30 000 Einwohner) zusammen, um die royalen Gäste zu begrüßen. Viele Kinder, die eigens schulfrei bekommen hatten, trugen selbst gebastelte Kronen und schwenkten britische Fahnen.

Kate (32), in einen blauen Mantel gekleidet, schüttelte während des halbstündigen Rundgangs viele Hände und nahm mit zwei Helferinnen Geschenke entgegen, darunter einen lilafarbenen Teddybären und Kinderzeichnungen. Von Rosie McAllister (10) und Hannah Ferguson (11) bekam sie einen Kuchen in den Farben des «Union Jacks». William (31) band sich ein Freundschaftsarmband um, das ihm ein anderes Kind überreichte. «Er war sehr nett und höflich und darauf bedacht, mit allen zu sprechen», sagte Lorissa Barnett, deren dreijährige Zwillingstöchter - beide mit Diadem - dem Prinzen einen Blumenstrauß entgegenstreckten.

Danach ging es in das nahegelegene Omaka-Flugzeugmuseum, wo Neuseelands Star-Regisseur Jackson (52) dem königlichen Paar aus Großbritannien seine Kollektion von Maschinen des Ersten Weltkrieges zeigte. William, selbst Pilot, kletterte sogar in einen nachgebauten Doppeldecker vom Typ Sopwith Pup. «Es ist perfekt, bitte starten», witzelte er. Anschließend hatte der 31-Jährige allerdings seine Mühe, wieder aus dem engen einsitzigen Cockpit zu kommen: «Oh je, es gibt keine elegante Art, das zu tun, oder?»

Jackson hielt die Szene mit seinem Smartphohe fest. Zum Abschied gab es als Geschenk für den acht Monaten alten George eine auf alt gemachte Fliegerkappe in Babygröße.

Der Tag endete mit einem Gala-Dinner im Government House in Wellington. Kate trug dazu ein schwarzes Kleid mit einem Muster aus Silberfarnen, dem Nationalsymbol Neuseelands. William dankte für die Gastfreundlichkeit und entschuldigte sich mit einem Augenzwinkern bei Generalgouverneur Jerry Mateparae dafür, dass George sich zuweilen nachts schreiend meldet: «Ich hoffe, er hält Sie nicht vom Schlafen ab. Gegen 3 Uhr morgens kann er ziemlich laut sein. Ich könnte schwören, ich habe ihn heute den Haka machen hören.» Beim Haka handelt es sich um einen Kriegstanz der Maori.

William, Kate und George waren am Montag zu ihrer ersten gemeinsamen «Down-Under-Tour» in Neuseeland eingetroffen. Am 16. April geht es weiter nach Australien, wo sie bis zum 25. April sein sollen.

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