15. Juli 2013

Aufrüttelnd: «Just The Wind» erzählt vom Elend der Roma in Ungarn

Berlin (dpa) - Es ist eine erschütternde Geschichte: «Just the Wind», auf der Berlinale 2012 mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet, erzählt auf wahren Begebenheiten beruhend von einer Mordserie an Roma-Familien in der ungarischen Provinz.

«Just The Wind»
Angst und Hoffnungslosigkeit prägt das Leben der diskriminierten Roma in Ungarn. Foto: Peripher
dpa

Der Regisseur Bence Fliegauf («Milky Way») zeigt das Leben der diskriminierten und verfolgten Roma beunruhigend nah und intensiv. Die im Mittelpunkt der Story stehende Familie lebt in erbärmlichen Umständen. Bittere Armut, exzessiver Alkoholkonsum und Gewalt bestimmen den Alltag auf dem Land.

Fliegauf folgt mit der Kamera Mari (Katalin Toldi), ihren beiden halbwüchsigen Kindern und dem kranken Opa einen Tag lang - ein von Demütigungen geprägter Tag. Am Abend kommt die Angst, denn die Familie könnte das nächste Opfer der rassistischen Nachbarn sein.

(Just the Wind, Ungarn/Deutschland/Frankreich, 98 Min., von Bence Fliegauf, FSK o.A., mit Katalin Toldi, Gyöngyi Lendvai)

Just The Wind

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