23. Juni 2014

«Finding Vivian Maier»: Doku über Straßen-Fotografin

Berlin (dpa) - Vivian Maier ist erst posthum wirklich bekanntgeworden. Einen Großteil ihres Lebens hat die 1926 geborene Amateur-Fotografin als Kindermädchen in Chicago gearbeitet.

Vivian Maier
Ein Foto von Vivian Maier in einer Ausstellung im spanischen Valladolid. Foto: Nacho Gallego
dpa

Während ihrer Zeit in Chicago fotografierte Maier, die in New York zur Welt kam und in Frankreich aufwuchs, Menschen und Stadtansichten. 2007, zwei Jahre vor ihrem Tod, stieß John Maloof bei einer Versteigerung zufällig auf den Nachlass der unbekannten Künstlerin: rund 100 000 Negative. Maier hat zudem 8mm-, sowie 16 mm-Filme hinterlassen, ihr Werk gilt als große Entdeckung.

In seinem Film zeichnet Maloof zusammen mit Charlie Siskel das Porträt einer Künstlerin, spricht mit Weggefährten Maiers. Die Doku feierte Premiere beim Toronto International Film Festival, lief auch auf der Berlinale.

Finding Vivian Maier, USA 2013, 83 Min., FSK ab 0, von Charlie Siskel und John Maloof

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