30. Dezember 2012

Preisgekröntes Taviani-Werk «Cäsar muss sterben»

Berlin (dpa) - Hinter Gefängnismauern ist das neue Werk der Italiener Paolo und Vittorio Taviani entstanden. In ihrem Berlinale-Gewinnerfilm «Cäsar muss sterben» zeigen die italienischen Regie-Altmeister, was Kunst in Menschen bewirken kann.

'Cäsar muss sterben'
Brutus (Salvatore Striano, l) hat Cäsar (Giovanni Arcuri) den Todesstoß versetzt. Foto: Camino Filmverleih
dpa

Karg in der Bildsprache, aber reich an Emotionen ist «Cäsar muss sterben». Schauplatz ist der Hochsicherheitstrakt im römischen Gefängnis Rebibbia. Hauptdarsteller sind die Insassen der Haftanstalt. Wegen Mordes, Raubes, Drogengeschäften oder Mafia-Mitgliedschaft verbüßen sie langjährige Strafen. Diese Männer proben für eine Aufführung an der Theaterbühne des Gefängnisses Shakespeares Drama «Julius Cäsar». Die Grenzen zwischen dokumentarischen und inszenierten Szenen sind fließend. «Cäsar muss sterben» ist ein berührender Film aus einer Welt, zu der wir sonst keinen Zutritt haben.

Cäsar muss sterben, Italien 2011, 76 Min., FSK ab 6, von Paolo und Vittorio Taviani

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