Erinnerungen
22. Februar 2017

25 Jahre nach Aus: «Golden Girls»-Café in New York

In unzähligen Fernsehserien hat die Schauspielerin Rue McClanahan seit Anfang der 50er Jahre mitgespielt. International groß herausgekommen ist sie aber viel später als Blanche, eine von vier Frauen, die sich in Florida ein Haus teilen. Ihr Sohn hat ihr und ihren Kolleginnen ein Denkmal gesetzt.

New York (dpa) - Rund ein Vierteljahrhundert nach dem Ende der «Golden Girls» hat in New York ein der Serie gewidmetes Café eröffnet.

Im «Rue La Rue» im Norden Manhattans gibt es Kaffee, Kuchen, Sandwiches und Suppen - und dazu Wände voller Fotos, Schmuck und Kostüme der «Golden Girls»-Darstellerinnen sowie TV-Folgen in Dauerschleife.

Gegründet haben das Café Michael J. LaRue, ein Freund der 2010 gestorbenen Schauspielerin Rue McClanahan, und deren Sohn Mark Bish. McClanahan wäre am Dienstag 83 Jahre alt geworden, aus diesem Anlass brachte LaRue einen großen weißen Kokos-Kuchen mit brennender Kerze ins Café und ließ alle Besucher «Happy Birthday» singen.

Die Sitcom «Golden Girls» handelte von vier älteren Damen in einer Wohngemeinschaft und feierte in den 80er und 90er Jahren weltweit Erfolge. Heute lebt von den vier Hauptdarstellerinnen nur noch Betty White (Rose Nylund). Die Filmmutter «Sophia» (Estelle Getty) starb 2008, kurz vor ihrem 85. Geburtstag. «Dorothy» (Beatrice Arthur) starb ein Jahr später mit 86 und «Blanche» (Rue McClanahan) wiederum ein Jahr später mit 76.

White hatte sich anlässlich ihres 95. Geburtstages im Januar eine Neuauflage der Serie gewünscht.

Bericht der New York Times

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