Aufatmen
25. Februar 2017

«Goldene Himbeeren»: Emmerich bleibt Spottpreis erspart

Roland Emmerichs Fortsetzung von «Independence Day» hatte eine fünffache «Razzie»-Chance. Aber der Kelch ist an dem deutschen Regisseur vorübergegangen.

Roland Emmerich
Keine «Himbeeren» für Roland Emmerich. Foto: Jens Kalaene
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Los Angeles (dpa) - Der deutsche Regisseur Roland Emmerich (61) kann aufatmen. Mit seinem Science-Fiction-Film «Independence Day: Wiederkehr» ist er gleich fünf Mal für den US-Schundpreis «Goldene Himbeere» nominiert gewesen, er hat dennoch keine einzige der Spott-Trophäen verliehen bekommen.

Die Abräumer dieses Jahres: Der Actionstreifen «Batman versus Superman: Dawn of Justice» und die von Kritikern verrissene rechtskonservative Dokumentation «Hillary's America: The Secret History of the Democratic Party». Beide holten je vier «Razzie»-Preise, wie die Verleiher am Samstag in einer Videobotschaft mitteilten. 

Ben Stillers «Zoolander No. 2» brachte Nebendarstellerin Kristen Wiig eine Schmach-Auszeichnung ein. Jesse Eisenberg steckte für seine Nebenrolle in «Batman versus Superman: Dawn of Justice» ebenfalls einen Preis ein. 

Die «Razzies» wurden 1980 von dem Cineasten John Wilson als Gegenstück zur glanzvollen Oscar-Verleihung ins Leben gerufen. Rund tausend Mitglieder des Verbands, darunter Filmkritiker, stimmten ab. Die «Gewinner» werden traditionell am Tag vor der Oscar-Verleihung bekanntgegeben. 

Webseite für «Goldene Himbeeren»

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