24. März 2014

Paula Modersohn-Becker Ausstellung in Bremen eröffnet

Bremen (dpa) - Die Ausstellung «Paula Modersohn-Becker: Berlin - Worpswede- Paris» ist am Sonntag in Bremen eröffnet worden. Bis zum 6. Juli sind im Paula-Modersohn-Becker-Museum mehr als 120 Selbstbildnisse, Porträts und Akte zu sehen.

Paula Modersohn
Paula Modersohn-Beckers «Abendliches Fest, 1903» stammt aus der Pariser Zeit der Künstlerin. Foto: Ingo Wagner
dpa

Nach Experimenten zwischen Jugendstil und Impressionismus entwickelte sich Paula Modersohn-Becker (1876-1907) zur Pionierin der Moderne. Innerhalb von zehn Jahren schuf sie rund 400 Werke. Kurze Zeit nach der Geburt ihrer Tochter 1907 starb Paula Modersohn-Becker im Alter von 31 Jahren an den Folgen einer Embolie.

In zwei Räumen der Bremer Ausstellung dreht sich alles um Paris. Dort kam die Malerin Silvester 1900 an, zur Jahrtausendwende. Es war eine Flucht nach dem Misserfolg ihrer ersten Ausstellung in der Kunsthalle Bremen. «Das wird ein lieblich Stündlein geben, wenn ich diesen Bremer Staub von den Füßen schüttele», schreibt sie in einem Brief. Ihre Wahlheimat war die Künstlerkolonie Worpswede bei Bremen.

Zu Lebzeiten hatte die in bescheidenen Verhältnissen lebende Künstlerin nach Angaben von Museumsdirektor Frank Laukötter gerade mal drei ihrer mehr als 740 Gemälde verkauft. Heute gilt sie als Star - und ihre Werke sind Millionen wert.

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