17. August 2012

Lindenberg nennt Urteil gegen Pussy Riot «idiotisch»

Augustusburg (dpa) - Udo Lindenberg hat die zweijährigen Haftstrafen gegen die drei Mitglieder der russischen Punkband Pussy Riot heftig kritisiert. Das «idiotische Urteil» werde eine große Protestwelle nach sich ziehen, sagte Lindenberg am Freitag in Augustusburg. Weltweit würden sich nun viele Künstler mit der Band solidarisieren.

Udo Lindenberg eröffnet  eigene Ausstellung
Udo Lindenberg in der Augustusburg bei Chemnitz seine Ausstellung. Foto: Hendrik Schmidt
dpa

Mit einem Konzert vor 3000 Fans wollte der 66-Jährige am Abend eine Ausstellung zu seinem Lebenswerk eröffnen. Er sei gern in «Sachsen, wo die Paniker auf den Bäumen wachsen», sagte er unter Verweis auf Fans und Freunde aus dem Freistaat.

Unter dem Titel «UDO. Die Ausstellung» werden von Samstag bis zum 11. November gut 600 Exponate auf dem Schloss präsentiert, darunter auch einige seiner mit Likören gemalten und als Likörelle bezeichneten Bilder. Augustusburg ist die dritte Station der Wanderausstellung, die zuvor auf Schloss Neuhardenberg in Brandenburg und im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe zu Gast war.

Informationen zu Lindenberg in Augustusburg

Weitere Artikel aus diesem Ressort
Anzeige