14. März 2014

Überall Smartphones für Generation «head down»

London/Köln (dpa) - Schlagwort für Leute, die sich nur noch mit ihrem Smartphone zu beschäftigen scheinen, ständig darüber beugen und darauf starren: Generation «head-down», also «Generation Kopf unten».

In Radiomacher-Kreisen kursiert der Begriff schon länger. So zitierte die britische Zeitung «Guardian» bereits vor Monaten einen Macher von BBC Radio1: Es gehe in ihrem Sender darum, auch wieder viele Smartphone-User zu erreichen («the head-down generation»). Auch deutsche Medienmacher benutzen den Begriff.

Jochen Rausch, Chef der WDR-Welle 1Live, sagte dem Branchenblatt «Journalist» (März): «Für mich ist interessant, wenn man von der "Generation Kopf unten" spricht...» Radio müsse heute ein «globales Medium aus Audio, Video, Netz und Event» sein und bei den Smartphone-Nutzern ankommen - egal, ob das dann Radio heiße oder irgendwie anders.

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