31. Mai 2012

Zwanglose Zuckungen: Tanzen im Stockfinstern

Melbourne/Berlin (dpa) - Tanzen wäre so viel einfacher, wenn einem niemand zusehen würde. Selbst Stroboskoplicht verdeckt die ungelenken Bewegungen nicht, hemmungsloses Geschwofe wird mit abfälligen Blicken der An-Der-Bar-Steher bestraft. Das muss nicht sein.

Wer gerne tanzt, die rhythmischen Zuckungen seines Hinterteils aber nicht zeigen möchte, ist bei den Partys von «No Lights No Lycra» gut aufgehoben. Alle zwei Wochen werden im Berliner Mitte-Club «Naherholung Sternchen» eine Stunde lang die Lichter gelöscht. «Das ist Tanzen wie im Zimmer vor dem Spiegel, völlig hemmungslos», sagt Organisatorin Annabel Brady-Brown. Die Australierin hat das Partykonzept aus ihrer Heimatstadt Melbourne mitgebracht, wo auch in Kirchen und Mehrzweckhallen im Finsteren getanzt wird.

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