11. Juni 2012

«Clybourne Park» und «Once» gewinnen Tonys in New York

New York (dpa) - «Clybourne Park» und «Once» heißen die großen Gewinner der diesjährigen Tony-Verleihung. «Clybourne Park» gewann am späten Sonntagabend in New York den Preis für das beste Theaterstück, «Once» für das beste Musical.

2012 Tony Awards press room
Audra McDonald freut sich über ihren Preis. Foto: Jason Szenes
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2012 Tony Awards press room
Ein Tony für den Theaterschauspieler James Corden (l.) und den Musicalstar Steve Kazee. Foto: Jason Szenes.
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2012 Tony Awards press room
Ein Küsschen in Ehren: Hugh Jackman und seine Frau Deborra-Lee Furness. Foto: Jason Szenes
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Nina Arianda stellt ihren Award in den Mittelpunkt. Foto: Jason Szenes
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Das Singstück gewann noch sieben andere «Tonys», unter anderem für die beste Regie, die beste Orchestrierung und das beste Drehbuch. «Clybourne Park» verpasste bei den anderen drei Nominierungen die Preise, siegte aber in der Hauptkategorie.

Beste Schauspieler in Theaterrollen waren nach Ansicht der Jury Nina Arianda («Venus in Fur») und James Corden («One Man, Two Guvnors»). Bei den Musicals waren es Audra McDonald («Gershwins' Porgy and Bess») und Steve Kazee («Once»). Moderiert wurde die Gala von Neil Patrick Harris, dem «Barney Stinson» aus «How I Met Your Mother». Der Tony ist der wichtigste Theater- und Musicalpreis der USA und das Gegenstück zu Oscar, Grammy und Emmy. Es gibt ihn in gut 30 Kategorien.

«Once» spielt in Irland und handelt von der Freundschaft zweier Menschen. «Er», im Drehbuch namenlos nur «the guy» genannt, ist ein kleiner Musiker, der in Dubliner Bars oder auf der Straße spielt. «Sie», «the girl», ist eine Einwandererin aus Tschechien, die sich mit Putzen durchs Leben schlägt, zu Hause aber noch Mann und Kind hat. Gemeinsam ermutigen sich beide, nach ihren Träumen zu greifen. Das Musical basiert auf dem gleichnamigen Film von 2006, dessen Titelsong «Falling Slowly» mit einem Oscar gewürdigt worden war.

«Clybourne Park» basiert auf «A Raisin in the Sun» von 1959. Im damaligen Stück ging es um die Probleme einer schwarzen Arbeiterfamilie in Chicago. Die Geschichte, die erste einer schwarzen Autorin am Broadway, wurde später als «Ein Fleck in der Sonne» verfilmt. «Clybourne Park» spielt 1959, aber auch 2009 und vergleicht die Probleme von damals mit denen von heute und beschreibt verschwundene Sorgen ebenso wie neue, die es 50 Jahre zuvor noch nicht gab. Das Stück hatte bereits den Pulitzer-Preis gewonnen.

Website von «Once»

Website von «Clybourne Park»

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