04. Oktober 2012

Robbie Williams: Ehrgeizig wie der FC Bayern

Berlin (dpa) - Robbie Williams (38) will mit seinem neuen Album noch einmal ganz nach oben und vergleicht seinen Ehrgeiz mit einem deutschen Fußballverein: «Ich bin wie der FC Bayern München. Die haben so oft die Meisterschaft gewonnen, dass sie eigentlich aufhören könnten. Trotzdem greifen sie immer wieder an», sagte der britische Sänger der Wochenzeitung «Die Zeit».

Robbie Williams
Robbie Williams' Leben hat sich verändert, seit er Familie hat. Foto: Malte Christians
dpa

«Jeder Mensch will gewinnen, will punkten, will vorankommen.»

Für seine Tochter Theodora Rose, die Mitte September auf die Welt kam, hat der Superstar sogar das Rauchen und Trinken aufgegeben. «Von drei Packungen am Tag bin ich auf null. Ich kann selbst nicht fassen, dass ich das geschafft habe. Ich trinke auch keinen Alkohol mehr», sagt er.

«Vater zu werden heißt eben auch: entscheiden, was im Leben wichtig ist.» Die Geburtsvorbereitungen habe er mit seiner Frau Ayda Field (33) gemeinsam durchgestanden. «Ultraschall und das übliche Programm» seien ihm jetzt nicht mehr fremd. «Ich war brav an Bord, und zwar aus einem Grund: Ehemann-Punkte. Je mehr man davon sammelt, umso mehr Ruhe hat man daheim.»

Ein Celebrity-Vorname sei für seine Tochter nicht infrage gekommen, erklärte Williams der deutschen Ausgabe des Magazins «GQ» (November). «Die sind durchweg bescheuert», findet er. Neulich seien Gwyneth Paltrow und Chris Martin mit ihrer Tochter Apple (Apfel) zu Besuch bei ihm gewesen, und er habe das Mädchen gefragt: «"Will die kleine Melone vielleicht einen Apfel?" Saupeinlich - ich hab's verwechselt. Das sollte man seinem Kind ersparen.»

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