20. Mai 2012

Zehn Gründe, warum Promis sich ausziehen

Manche würden es niemals tun. Andere warten nur darauf, endlich gefragt zu werden. Nacktfotos sind für Promis eine Chance, bekannter zu werden. Oder überhaupt wieder ins Gespräch zu kommen. Zehn Gründe, warum Promis sich ausziehen.

Heidi Klum
Heidi Klum 2005 bei einem Fotoshooting in Hamburg. Foto: Kay Nietfeld
dpa
Ariane Sommer
Party-Girl Ariane Sommer posierte nackt für die Tierschutzorganisation PETA. Foto: Sylvie Blum / PETA
dpa
Sophia Thomalla
Sophia Thomalla 2011 in Berlin. Foto: Stephanie Pilick
dpa

Berlin (dpa) - Zuletzt sorgte die Heidi für Furore: Zweimal innerhalb kurzer Zeit posierte Topmodel Heidi Klum ohne Kleider vor der Kamera. Zwar waren entscheidende Stellen geschickt verdeckt. Verführerisch wirkten die Bilder dennoch. Die 38-Jährige ist nicht die einzige Prominente, die sich sexy zeigt. Wenn Promis sich ausziehen, gibt es dafür oft einen guten Grund. Zehn besonders beliebte:

1. DER KLASSIKER: Wenn schon ausziehen, dann für den «Playboy». Viele Promis können nicht widerstehen, wenn der Vater aller Männermagazine mit einem Angebot lockt. Gern gewählte Begründung: «Ich finde die Bilder ästhetisch.» Im «Playboy» abgebildete Deutsche waren unter anderem Andrea Sawatzki, Iris Berben, Sarah Kuttner, Sophia Thomalla und Michelle. Parallel zum Auftritt im «Playboy» werden die heißen Fotos oft noch von anderen (Boulevard-)Medien unters Volk gebracht.

2. KARRIERE-K(N)ICK: Stockt die Karriere, wird ausgepackt. Das hat so mancher Promi schon versucht. Oft mit nur mäßigem Erfolg - das große Comeback nach dem Nacktshooting blieb aus. Doch es geht auch anders: Paris Hilton wurde erst richtig bekannt, nachdem ein Sex-Video mit ihr und ihrem damaligen Freund angeblich unfreiwillig im Internet gelandet war. Danach startete das Party-Girl durch - und ist heute bekannt dafür, berühmt zu sein.

3. TIERSCHUTZ: Geht es um den guten Zweck, bekommt das Ausziehen eine hehre Bedeutung. Ob Ariane Sommer, Eva Mendes oder Pamela Anderson (Letztere übrigens mehrfach auch im «Klassiker» zu sehen). Sie alle zeigten sich lieber nackt als mit Pelz. Praktisch, dass so auch den Tieren Aufmerksamkeit zukommt.

4. TRENNUNG: Es muss eine Genugtuung sein: Kurz nach dem Liebes-Aus der ganzen Welt zu präsentieren, was der Ex nicht mehr sehen darf. Unterstellt wurde das etwa George-Clooney-Ex Elisabetta Canalis. Deren Auszieh-Grund war aber: Tierschutz (siehe 3.).

5. SCHWANGERSCHAFT: Demi Moore war die erste, seither schieben immer mehr Schwangere ihre Babybäuche vor die Linse. Erotik-Fotos während der Schwangerschaft sind «in». Inzwischen posierten so auch Britney Spears, Mariah Carey oder Jessica Simpson.

6. WERBEZWECKE: Offiziell gehört der nackte Part hier zum Job, die Zusatz-Presse wird gern in Kauf genommen. Kürzlich war es Heidi Klum, die sich - nur mit Bodypainting bedeckt - für eine Kosmetikmarke ablichten ließ.

7. ZU VORGERÜCKTEM ALTER: Ich bin immer noch sexy! Das haben etwa Simone Thomalla (mit 44 Jahren) und Sophia Loren (mit 71) unter Beweis gestellt. Wer sich das traut, verdient Respekt - nicht nur für das Selbstbewusstsein.

8. FÜR DEN NOTGROSCHEN: Geld spielt bekanntlich keine Rolle. Und bei Nacktfotos schon mal gar nicht. Nichtsdestotrotz: Schauspielerin Lindsay Lohan, deren «Playboy»-Cover in den USA jüngst für reißenden Absatz sorgte, soll für den freizügigen Auftritt mehr als 750 000 Dollar kassiert haben.

9. WEGEN DES BODYS: Wer einen perfekten Körper hat, will ihn auch zeigen - so wie zahlreiche Sportlerinnen. Ihre gestählten Kurven präsentierten etwa Kati Witt, Tanja Szewczenko und Regina Halmich.

10. WEIL DER PIRELLI-KALENDER ANGEFRAGT HAT: Der Olymp der erotischen Aufnahmen. Streng limitiert und nur an Auserwählte verteilt, genießt der Pirelli-Kalender eine Art Sonderstatus. Freuen kann sich, wer für ihn überhaupt posieren darf. Ob Penélope Cruz, Kate Moss, Naomi Campbell oder Cindy Crawford - absagen kam da wohl nicht infrage.

Playboy

Pirelli-Kalender

PETA Nackt gegen Pelz

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