10. April 2014

Anbieter will Bezahlen im Online-Handel vereinfachen

Berlin (dpa) - Die schwedische Firma Klarna will mit einem drastisch vereinfachten Abrechnungssystem den deutschen Online-Handel aufmischen.

Online-Shopping
Im Heimatmarkt Schweden werden rund zehn Prozent des Online-Handels über Klarna abgewickelt.Foto: Laurin Schmid/Symbolbild
dpa

Beim Klarna Checkout, der seit Donnerstag verfügbar ist, soll es dem Kunden ausreichen, nur nur seine E-Mail-Adresse und die Postleitzahl einzutragen.

Nur beim ersten Mal sind noch Geburtsdatum und Adresse erforderlich. Der Kauf erfolgt auf Rechnung. Eine Anmeldung mit einem Kundenpasswort direkt beim Händler ist nicht erforderlich, wenn er die Klarna-Technologie eingebunden hat.

Zum Deutschland-Start sind Anbieter wie Apotheke.de, der Modehändler Stylepit und das Shopping-Portal Hitmeister an Bord. Im Heimatmarkt Schweden werden rund zehn Prozent des Online-Handels über Klarna abgewickelt. Um Missbrauch auszuschließen, gebe es im Hintergrund ein System von Sicherheitschecks.

Auf deutschen Shopping-Seiten müsse man sich im internationalen Vergleich noch recht lange vom Artikel zum Kaufabschluss durchklicken, sagte Mitgründer Sebastian Siemiatkowski. Hier wittere Klarna eine Chance. Studien hätten gezeigt, dass mit dem einfacheren Verfahren deutlich weniger Kunden den Kaufvorgang abbrechen. Klarna finanziert sich über Kommissionen von den teilnehmenden Händlern.

Erklärung Klarna Checkout

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