22. Juli 2013

Transfergesellschaft für Mitarbeiter nach Aus für HP in Rüsselsheim

Rüsselsheim (dpa) - Nach dem Aus für Hewlett-Packard (HP) in Rüsselsheim soll eine Transfergesellschaft den Mitarbeitern bei der Arbeitssuche helfen.

Mit ihrer Hilfe sollten fast 500 Mitarbeiter neue Jobs finden, sagte Betriebsrats-Chef Volker Stichter am Montag anlässlich einer Betriebsversammlung in Rüsselsheim.

«Das sieht im IT-Bereich eigentlich nicht schlecht aus für diejenigen, die gut qualifiziert sind.» Es hänge aber auch vom Einzelfall ab, es drohten zudem Einbußen beim Einkommen. Der Standort soll zum 31. Januar 2014 geschlossen werden.

Für die anderen 600 Mitarbeiter habe es andere Lösungen gegeben: Versetzungen innerhalb von HP, Rückkehr zu Opel sowie freiwilliges Ausscheiden.

Der weltweit zu den größten Herstellern von PCs, Druckern und Servern gehörende Konzern leidet mehr als andere unter der Flaute im PC-Geschäft. Deswegen werden bei HP weltweit rund 29 000 der rund 330 000 Arbeitsplätze gestrichen. «Die Schließung des Standorts Rüsselsheim war eine schwierige aber notwendige Entscheidung», erklärte das Unternehmen am Deutschlandsitz Böblingen.

IG Metall-Pressemitteilung vom 13.06.2013

Pressemitteilung IG Metall vom 12.03.2013

HP-Mitteilung vom 1.2.2013

Stadt Rüsselsheim

Stadt Rüsselsheim, Oberbürgermeister

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