06. Juni 2014

Ärger um Sonnencreme-Verbot in US-Schule

Washington (dpa) - Ein Sonnencreme-Verbot an einer Schule im US-Bundesstaat Texas hat eine Mutter in Rage gebracht. Ihre Tochter sei wegen der Vorschrift mit einem starken Sonnenbrand von einem Ausflug nach Hause gekommen, klagte die Frau laut einem Bericht des TV-Senders CBS Houston am Donnerstag.

Sonnenanbeter
So geht's auch ohne Sonnencreme: Strandleben im Schutz eines Sonnensegels. Foto: Martijn Beekman
dpa

Die Schule erlaubt nach Angaben einer Sprecherin nur Schülern mit ärztlichem Attest, Sonnenmilch mitzubringen. «Sonnenschutzmittel ist eine giftige Substanz und diese können wir nicht in unserer Schule zulassen», hieß es zur Erklärung. Es handele sich um eine Sicherheitsmaßnahme, da andere Kinder auf die Mittel allergisch reagieren könnten.

Der Streit um das Sonnenmilchverbot ist kein Einzelfall. Mancherorts ist es in den USA sogar Gesetz. So hatte sich etwa auch 2012 im US-Bundesstaat Washington eine Mutter dagegen beschwert, als ihre beiden Töchter mit schwerem Sonnenbrand nach Hause kamen. Damals begründete die Schule, lediglich ein landesweites Gesetz zum Schutze der Kinder zu befolgen.

Älterer Bericht bei CBS News

Bericht bei CBS News

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