Entwarnung
22. Februar 2017

Amok-Fehlalarm in Berufskolleg löst Großeinsatz aus

Hinweise auf einen Amokläufer versetzen eine kleine Stadt im Sauerland in Aufregung. Durchatmen nach einer Stunde: Die Bezirksregierung gibt Entwarnung.

Feierabend
Feierabend: SEK-Beamte vor einem Berufskolleg im nordrhein-westfälischen Menden: Ein Amok-Fehlalarm hatte einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Foto: Marcel Kusch
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Polizei
Bei dem Amokalarm im nordrhein-westfälischen Menden gibt es nach ersten Erkenntnissen der Polizei weder einen mutmaßlichen Täter noch Verletzte oder gar Tote. Foto: Jens Büttner/Symbolbild
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Menden (dpa) - Aufregung im sauerländischen Menden: Ein Amok-Fehlalarm hat in einer Schule einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst, Spezialeinheiten durchsuchten das Berufskolleg.

Die Bezirksregierung in Arnsberg gab am Mittwoch etwa eine Stunde nach der ersten Meldung Entwarnung: «Die Amok-Lage war ein Fehlalarm», sagte ein Sprecher.

Zuvor hatte bereits die Polizei mitgeteilt, es gebe keine Hinweise auf einen Täter, auf Verletzte oder Tote. «Die Bevölkerung muss sich keine Sorgen machen», sagte Polizeisprecher Marcel Dilling.

Der Amokalarm sei in der Schule ausgelöst worden, vermutlich per Alarmschalter. «Zunächst muss immer von der Ernsthaftigkeit dieses Alarms ausgegangen werden», hieß es bei der Polizei. Schüler und Lehrer waren danach per Lautsprecher-Durchsage aufgefordert worden, sich in den Unterrichtsräumen einzuschließen. Ein Polizeihubschrauber wurde ebenfalls eingesetzt.

In dem Kolleg in Menden werden rund 2200 Schüler unterrichtet, nach Angaben der Schule sind insgesamt mehr als 100 Lehrer dort angestellt.

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