21. Oktober 2013

Australische Feuerwehr dämmt Buschbrände vor Sydney ein

Sydney (dpa) - Hunderte australische Feuerwehrleute haben drei große Feuer westlich von Sydney eingedämmt. Diese Brände drohten sich zu einer riesigen Feuerfront zu vereinigen, teilten die Behörden am Montag mit.

Erschöpft
Hunderte Feuerwehrleute versuchen die Brände unter Kontrolle zu bringen. Foto: Dan Himbrechts
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Sydney
Die Buschbrände befinden sich westlich in der Nähe von Sydney. Foto: Dan Himbrechts
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Kampf gegen die Flammen
In Australien sind schon mehr als 100 000 Hektar Land niedergebrannt. Foto: Dan Himbrechts
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Ausgebrannter Zug
Deb Bränden fiel auch dieser Zugwaggon zum Opfer. Foto: Zig Zag Railway
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Glut
Die Wetterbedingungen bleiben weiterhin trocken und heiß. Foto: Dan Himbrechts
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Ein mögliches Großfeuer hätte unter Umständen die Evakuierung der bei Touristen beliebten Orte Leura und Katoomba nötig gemacht. Es ist die schwerste Feuersbrunst im Südosten Australiens seit den 60er Jahren.

Zwar könne man eine gewaltige Feuerfront noch nicht ganz ausschließen, doch hätten die bisherigen Löscharbeiten die Wahrscheinlichkeit verringert, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Noch in der Nacht zum Montag hatten Einsatz-Teams in den Blue Mountains im Hinterland von Sydney kontrollierte Feuer gelegt. Die abgebrannten Schneisen sollten die Ausbreitung der Feuer stoppen.

Begonnen hatten die Brände vergangene Woche 70 Kilometer vor Sydney. Seit dem wurden mehr als 200 Gebäude zerstört, ein Mensch kam ums Leben. Die rund 62 Feuer haben mittlerweile mehr als 100 000 Hektar Land niedergebrannt.

Derweil wurden drei Jungen im Alter von 11, 14 und 15 Jahren wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung festgenommen. Eines der mutmaßlich gelegten Feuer hatte 5000 Hektar Land verwüstet, ein anderes hatte zur Schließung des Flughafens von Newcastle geführt. Der Flugplatz liegt rund 160 Kilometer nördlich von Sydney.

Mehr als 1500 zumeist freiwillige Feuerwehrleute versuchen die Lage mit Hilfe von 69 Löschflugzeugen unter Kontrolle zu bekommen. Erschwert wurden die Löscharbeiten durch Hitze, starke Winde sowie die trockene Vegetation. Allerdings waren die Temperaturen zuletzt gesunken, was den Einsatz der Feuerwehr erleichtert hatte.

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