23. September 2014

«Benimmregeln» auf Mallorca: Behörden ziehen positive Bilanz

Palma de Mallorca (dpa) - Drei Monate nach dem Inkrafttreten von «Benimmregeln» auf der spanischen Ferieninsel Mallorca haben die Behörden eine positive Bilanz gezogen. Im Strandgebiet an der Playa de Palma seien «illegale Aktivitäten» weitgehend zurückgedrängt worden.

Eimersaufen auf Mallorca
Leergetrunkene Eimer am Strand von Arenal auf Mallorca. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv
dpa

Das teilte der stellvertretende Bürgermeister und Tourismus-Stadtrat von Palma de Mallorca, Alvaro Gijón, mit.

In der Gegend um den Ballermann würden an der Strandpromenade und auf dem Badestrand kaum noch Trinkgelage mit Sangría-Eimern abgehalten. Auch die Hütchenspieler seien zurückgedrängt worden. Die Polizei kassierte wegen Verstößen gegen das Reglement insgesamt 18 000 Euro an Geldstrafen. Die Benimmregeln seien mittlerweile fast allen Urlaubern bekannt, betonte Gijón.

Der Gemeinderat der Inselhauptstadt Palma hatte zu Beginn der Reisesaison eine «Verordnung für ein zivilisiertes Zusammenleben» erlassen, die mehr Ordnung und Sauberkeit am Ballermann bringen sollte. Diese sieht unter anderem Strafen für Saufgelage unter freiem Himmel, öffentliches Urinieren, ruhestörenden Lärm oder Stadtbummel in Badekleidung vor.

Mitteilung der Stadtverwaltung von Palma - Spanisch

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