24. März 2014

Bischöfe lassen sexuellen Missbrauch wissenschaftlich aufarbeiten

Bonn (dpa) - Die katholische Kirche in Deutschland will in einem zweiten Anlauf den sexuellen Missbrauch Jugendlicher im kirchlichen Bereich wissenschaftlich aufarbeiten.

Kreuz im Gegenlicht
Im Gegenlicht und vor wolkenverhangenem Himmel: Eine Kirchturmspitze mit Kreuz. Foto: Friso Gentsch
dpa

Der Missbrauchsbeauftragte der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Stephan Ackermann, stellte am Montag in Bonn den Forschungsverbund um den Neurowissenschaftler Harald Dreßing vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim vor. Dem Forschungskonsortium gehören sieben Professoren an. Im Januar 2013 war die Zusammenarbeit mit dem Kriminologen Christian Pfeiffer wegen unterschiedlicher Vorstellungen aufgekündigt worden.

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