30. Juni 2016

ICE aus Angst vor Anschlag gestoppt und geräumt

Bückeburg (dpa) - Die Polizei hat vorsorglich einen ICE-Zug in Niedersachsen stoppen und evakuieren lassen, nachdem ein Reisender offenbar islamistische Parolen gerufen hatte. Der Mann sei in Gewahrsam genommen worden, sagte ein Sprecher der Bundespolizei in Hannover.

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Ein ICE der Deutschen Bahn wurde aus Angst vor einem Anschlag gestoppt und geräumt. Foto: Wolfgang Thieme/Archiv
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Die Evakuierung sei als Vorsichtsmaßnahme erfolgt. Es habe sich aber kein Hinweis auf einen möglichen Terrorhintergrund ergeben. Der Zug war auf dem Weg von Berlin zum Flughafen Köln/Bonn.

Der Lokführer habe den ICE um 15.18 Uhr am Bahnsteig von Bückeburg angehalten, sagte ein Bahnsprecher in Berlin. Nach dessen Angaben hatte der Mann laut Koranverse zitiert. Die Landespolizei habe den Zug räumen lassen. An Bord waren laut Bundespolizei rund 400 Reisende, die ihre Fahrt anschließend in zwei Zügen fortsetzen konnten.

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