02. Juli 2014

Mordprozess gegen Bräutigam

Nürnberg (dpa) - Im Prozess um den Mord an seiner Braut kurz vor der Hochzeit hat die Anklage eine lebenslange Haftstrafe für den Verlobten gefordert.

Prozess um Mord
Der Angeklagte soll seine Braut getötet und nach der Tat in die Aisch in Mittelfranken geworfen haben. Foto: Daniel Karmann
dpa

Die Staatsanwältin sah es am Mittwoch vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth als erwiesen an, dass der 40 Jahre alte Angeklagte im Sommer 2013 seine Freundin erwürgt habe. Er soll die Frau nach der Tat bei Gerhardshofen in die Aisch geworfen haben.

Die Staatsanwältin sprach von einem heimtückischen Mord. Nach dem Plädoyer der Nebenklage und der Verteidigung wollte das Gericht noch im Laufe des Tages ein Urteil sprechen. Der Angeklagte hatte die Tat zunächst gestanden. An Details konnte er sich nicht erinnern - er begründete dies mit der Einnahme von Schlaftabletten. Kurze Zeit später widerrief er sein Geständnis und sagte, mehrere Maskierte hätten seine Verlobte entführt und getötet.

Weitere Artikel aus diesem Ressort
Anzeige