24. Dezember 2014

Nach Dauerregen: Helfer verteilen Sandsäcke in Norddeutschland

Kellinghusen (dpa) - In Norddeutschland müssen sich einige Bewohner zum Weihnachtsfest mit Sandsäcken vor Überflutungen schützen. Tagelanger Dauerregen führte dort zu vielen wetterbedingten Einsätzen von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk.

Nasse Füße
Nasse Füße: Anwohner kämpfen sich in Kellinghusen (Schleswig-Holstein) durch eine überschwemmte Straße. Foto: Daniel Friederichs
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Kampf gegen die Flut
Kampf gegen die Flut: Feuerwehr und THW versuchen in Schleswig-Holstein, die durch Dauerregen entstandenen Überschwemmungen einzudämmen. Foto: Daniel Friederichs
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Der Norden Deutschlands habe in den vergangenen Tagen gebietsweise deutlich mehr Regen abbekommen, als es dem Monatsmittel entspreche, teilte der Deutsche Wetterdienst mit. Mit gut 140 Litern Regen pro Quadratmeter sei aus Wittenborn in Schleswig-Holstein der höchste Niederschlagswert gemeldet worden. Zeitweise gab es wegen des heftigen Regens Unwetterwarnungen, die der Deutsche Wetterdienst am Mittwochvormittag aufhob.

In der an der Stör - einem Nebenfluss der Elbe - gelegenen Stadt Kellinghusen (Schleswig-Holstein) wurden Sandsäcke an Hausbewohner verteilt, wie ein Leitstellensprecher sagte. Dort seien einige Straßen überflutet und nicht mehr befahrbar. Hauseingänge wurden mit Sandsäcken abgedichtet und Deiche damit stabilisiert. Die Einsatzkräfte pumpten etliche Keller leer.

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