13. März 2014

Sieben Tote nach Gasexplosion in New York

New York (dpa) - Bei der schweren Gasexplosion im New Yorker Stadtteil East Harlem sind sieben Menschen ums Leben gekommen. Wie der Nachrichtensender CNN und die «New York Times» meldeten, wurden zwei weitere Tote in den Trümmern der beiden zerstörten Wohnhäuser entdeckt.

Eingestürzte Häuser
Bei der schweren Gasexplosion im New Yorker Stadtteil East Harlem sind sieben Menschen ums Leben gekommen. Foto: Justin Lane
dpa
East Harlem
Explosion im New Yorker Stadtteil East Harlem: Zwei Häuser stürzen ein, mindestens drei Menschen sterben. Foto: Andrew Gombert
dpa

Ein dritter wurde am frühen Morgen gefunden. Mehrere Menschen galten noch als vermisst, mindestens 63 wurden CNN zufolge verletzt, einige davon schwer. Viele hätten die Krankenhäuser aber bereits wieder verlassen, berichtete die «New York Times».

Am Mittwochmorgen (Ortszeit) waren zwei mehrstöckige Häuser in einem Straßenzug nach einer Explosion eingestürzt. «Ich war in einer Pizzeria auf der 116 Straße, als es plötzlich eine gewaltige Explosion gab. Der ganze Block wackelte und überall platzten die Fensterscheiben», sagte Christopher Harrison der Nachrichtenagentur dpa. «Es war absolut chaotisch. Menschen rannten zu den Häusern, um zu helfen, andere rannten davon, weil sie dachten, es wäre ein Terroranschlag. Einige lagen auf dem Boden, die Explosion hat sie einfach von den Füßen gerissen.»

Anwohner berichteten der «New York Times», dass sie bereits am Dienstagabend Gasgeruch wahrgenommen hätten. «Letzte Nacht roch es nach Gas, aber dann verging der Geruch und wir gingen alle zu Bett», sagte Jennifer Salas dem Blatt. Ihr Mann zähle zu den Vermissten. Bewohner hatten dann am Mittwoch kurz nach 9.00 Uhr morgens ein mögliches Gasleck gemeldet. Die Explosion ereignete sich nur 20 Minuten später, wie ein Sprecher der Gaswerke sagte.

«Ich verstehe nicht, wie sowas passieren konnte», sagte Eldia Duren die nur einen Block entfernt wohnt und von der Explosion aus dem Schlaf gerissen wurde. «Ich war zu Hause und habe geschlafen, als ich diesen gewaltigen Knall hörte und mein ganzes Haus wackelte», berichtete Duren der dpa. Sie wohnt nur einen Block von der Unglücksstelle entfernt. Zuerst habe sie gedacht, es handele sich um einen Terroranschlag. «Menschen rannten herum, andere lagen auf dem Boden, bluteten, schrien, weinten. Es war schrecklich.»

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