20. Februar 2015

Spaziergang im Frost: Dreijähriger erfriert in Toronto

Toronto (dpa) - Ein dreijähriger Junge hat in einer eiskalten Winternacht sein Elternhaus in Toronto verlassen und ist im Freien erfroren.

Tragischer Kältetod in Toronto
Der dreijährige Elijah hatte unbemerkt das Haus verlassen. Foto: Polizei Toronto
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Schneesturm in Toronto
Eine Mutter kämpft sich im kanadischen Toronto druch den Winterwind. Die Temperatur liegt dort derzeit bei etwa minus 20 Grad. Foto: Stephen Morrison
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Der kleine Elijah soll Medienberichten zufolge am frühen Donnerstagmorgen lediglich mit T-Shirt, Windeln und Stiefeln bekleidet bei gefühlten minus 30 Grad auf die Straße gegangen sein. Eine Überwachungskamera habe ihn beim Verlassen des Hauses gefilmt, schrieb die «National Post» auf ihrer Webseite.

Nachbarn berichteten der Zeitung, dass sich die Tür nach dem Verlassen verriegelt, so dass der Junge nicht mehr habe zurückkehren können. Als sein Fehlen Stunden später auffiel, machte sich ein Großaufgebot mit berittener Polizei, Spürhunden und einem Hubschrauber auf die Suche nach dem Kleinen. Zwei Männer hätten ihn dann mit dem Gesicht nach unten in einem nahe gelegenen Hinterhof entdeckt, berichtete die Polizei laut «National Post».

Der Junge war zu dem Zeitpunkt bereits seit rund sechs Stunden draußen. Er habe keine Lebenszeichen mehr gezeigt, sei aber in ein Krankenhaus der kanadischen Stadt gebracht worden. Die Stadt sei traurig, bestätigte auch Polizeichef Bill Blair.

Bericht National Post

Bericht Toronto Star

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