31. Oktober 2014

WHO: Mehr als 13 500 Ebola-Fälle

Genf (dpa) - Die Zahl der Ebola-Fälle in Westafrika liegt nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bei mehr als 13 500. 13 567 Menschen sind bislang an der Seuche erkrankt, wie die Organisation in Genf mitteilte.

Bruce Aylward
Der Vizegeneraldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Bruce Aylward in Genf. Foto: Martial Trezzini
dpa
Labor
Mitarbeiter des niedersächsischen Landesgesundheitsamtes in dem neuen Hochsicherheitslabor in in Hannover. Foto: Holger Scharlach
dpa
US-Krankenschwester
Die Krankenschwestern in den USA möchten besseren Schutz vor Ebola - und planen einen Streik. Foto: US Air Force / David Cooper / Illustration
dpa

4951 Menschen seien durch das Virus gestorben, hieß es. Die Experten gehen von einer hohen Dunkelziffer aus. Die Zahl der offiziell registrierten Fälle sei im Vergleich zum vorherigen Stand leicht gesunken, da sich einige Verdachtsfälle in Guinea nicht bestätigt hätten. Am Mittwoch hatte die WHO noch von etwa 13 700 Ebola-Erkrankungen gesprochen. Betroffen sind vor allem Liberia, Guinea und Sierra Leone.

In Spanien war Anfang Oktober eine Pflegehelferin erkrankt. Die Frau hatte einen älteren Priester betreut, der sich in Westafrika infiziert und zur Behandlung heimgeholt worden war. Wie die WHO nun mitteilte, wiesen sämtliche 83 Kontaktpersonen der Pflegerin nach der maximalen Inkubationszeit von 21 Tagen keine Symptome auf.

WHO zu Ebola

WHO-Report

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