13. November 2014

Zu wenig Schutz gegen Ebola - US-Krankenschwestern streiken

Los Angeles (dpa) - Krankenschwestern in 15 US-Staaten haben wegen mangelndem Schutz gegen Ebola gestreikt. Nach Angaben der National Nurse Union beteiligten sich rund 100 000 Schwestern an der Protestaktion.

Krankenschwester in den USA
Eine Krankenschwester in den USA. Rund 100 000 Schwestern haben nun gestreikt. Foto: US Air Force / David Cooper
dpa

Auch vor dem Weißen Haus habe eine Gruppe Krankenschwestern protestiert. In den vergangenen Wochen waren zwei Schwestern nach der Behandlung von Ebola-Patienten in Texas erkrankt, sind unterdessen aber genesen.

Die Schwestern fordern vor allem bessere Schutzkleidung und bessere Gesichtsmasken bei der Behandlung von Ebola-Patienten. «Wir brauchen eine viel effektivere Ausrüstung für Ebola und für andere Epidemien, die es sicher geben wird», sagte Gewerkschaftssprecher Charles Idelson der Nachrichtenagentur dpa.

National Nurses Union auf Twitter

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