12. April 2014

Zyklon «Ita» richtet weniger Schaden als befürchtet

Sydney (dpa) - Erleichterung in Australien: Der Zyklon «Ita» hat weniger Schaden angerichtet als zunächst befürchtet. Der Wirbelsturm war in der Nacht zum Samstag (Ortszeit) mit schweren Sturmböen auf die australische Nordostküste getroffen.

Zyklon «Ita»
Zyklon «Ita» hinterließ an manchen Orten ein Bild der Verwüstung. Foto: Dan Peled
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Zerstörtes Haus
Mit Windgeschwindigkeiten von 230 Kilometern in der Stunde fegte der Zyklon über Queensland. Foto: Dan Peled
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Evakuierung
In Cooktown mussten viele Einwohner ihre Häuser verlassen und in einer Notunterkunft nächtigen. Foto: Dan Peled
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Umgestürzte Bäume
«Ita» war der gefährlichste Zyklon seit «Yasi» im Jahr 2011. Foto: Dan Peled
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Bürgermeister
«Auf der Straße liegt Vegetation und ein paar Häuser sind beschädigt worden», sagte der Bürgermeister von Cooktown, Peter Scott. «Aber die Gebäudeschäden halten sich in Grenzen.» Foto: Dan Peled
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«Ita» wirbelte ursprünglich mit Windgeschwindigkeiten von 230 Kilometern pro Stunde, schwächte sich aber ab, nachdem der Sturm auf Land traf. Er erreichte die Küste nahe des dünn besiedelten Cape Flattery, mehr als 2700 Kilometer nördlich von Sydney. Es wurden keine Todesopfer oder Verletzte gemeldet, berichtete die Nachrichtenagentur AAP.

«Auf der Straße liegen viele Pflanzen, und ein paar Häuser wurden beschädigt», sagte der Bürgermeister von Cooktown, Peter Scott. «Aber die Gebäudeschäden halten sich in Grenzen.» Der Sturm habe eine Reihe von Stromleitungen zerstört, sagte der Premierminister des Bundesstaats Queensland, Campbell Newman. Tausende Haushalte seien ohne Strom.

«Ita» war angekündigt als gefährlichster Zyklon seit «Yasi» im Jahr 2011. Die Behörden hatten vor schweren Schäden gewarnt. Zum Glück für die Anwohner traf der Zyklon - anders als erwartet - auf Land, als gerade Ebbe herrschte. Das verringerte die Gefahr einer Sturmflut.

Auch in der Stadt Cairns gab es nur geringe Schäden: «Ich glaube, wir sind noch einmal davongekommen», sagte Bürgermeister Bob Manning. Der Flughafen strich wegen des Schlechtwetters alle Flüge. Premier Newman warnte jedoch vor Überschwemmungen, hervorgerufen durch Starkregen und Wind: «Ich bitte Sie, auf Nummer sicher zu gehen. Bleiben Sie zu Hause, bleiben Sie in einer sicheren Unterkunft, bis wirklich alles vorbei ist.»

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